SanDisk Cruzer Extreme USB 3.0

Wer auf der Suche nach einem schnellen USB-Stick ist, dem kann ich den SanDisk Cruzer Extreme USB 3.0 nur empfehlen. In meinem Fall ist es die Variante mit 64 Gigabyte.

Ich habe lange recherchiert und mich dann doch dazu entschlossen, knapp das Doppelte im Vergleich zu einem USB 2.0 Speicherstick hinzulegen. Im Endeffekt hat es sich rentiert. Denn was bringt einem die große Speicherkapazität, wenn es Stunden dauert diese überhaupt zu füllen?!SanDisk_Cruzer_Extreme_angled

Neben dem Speicherstick habe ich mir noch ein DELOCK USB 3.0 Verlängerungskabel bestellt. So kann der Stick bequem vom Schreibtisch aus an- und abgesteckt werden.

Geschwindigkeitseinbußen durch das Kabel selbst konnte ich erfreulicherweise nicht feststellen. Vielmehr spielt eher die Größe der zu übertragenden Dateien eine Rolle. So dauert es z.B. länger eine Gesamtdatenmenge von 16GB bestehend aus vielen kleinen Files zu kopieren, als eine einzige Imagedatei der gleichen Größe. Testobjekt war das Backup von meinem Raspberry Pi.

Da die Anzeige von Windows teilweise nicht wirklich aussagekräftig ist, habe ich die Geschwindigkeit auch nochmal mit CrystalDiskMark verifiziert:

CrystalDiskMark

Das Ergebnis erfüllt die von SanDisk versprochenen Werte voll und ganz bzw. übertrifft diese sogar.

Abgerundet wird das Angebot mit der hauseigenen Software SanDisk SecureAccess. Diese schützt Dateien in einem verschlüsselten, passwortgeschützten Ordner mit 128-bit-AES-Verschlüsselung.

Xbox One: Daten & Optik

Nachdem lange Zeit spekuliert wurde wie der Name der Next-Generation-Konsole von Microsoft lauten wird, so steht dieser nun endgültig fest: Xbox One

Zu den Hardware-Spezifikationen sind zwar noch nicht alle technischen Details bekannt, aber folgende Punkte können bereits festgehalten werden:

  • AMD Octa-Core-CPU (x86, 64-Bit, nativ)
  • GPU mit DirectX 11.1 Grafik
  • 32 MB SRAM Cache
  • 8GB DDR3 RAM
  • Blu-ray-Laufwerk
  • 500 Gigabyte Festplatte (HDD)
  • USB 3.0 Anschlüsse
  • Gigabit Netzwerk-Port
  • 802.11n WLAN mit WiFi-Direct
  • HDMI Ein- und Ausgang

Xbox 360 Spiele sind übrigens nicht mit der neuen Xbox One kompatibel, da diese auf der PowerPC-Architektur basieren.

Einen Preis und den genauen Release-Termin nannten die Redmonder noch nicht. Den Angaben zufolge ist mit Ende diesen Jahres zu rechnen.

Kameramodul für Raspberry Pi ab sofort erhältlich

Heute ist das lang ersehnte Kameramodul für den RasPi erschienen. Damit ist es möglich, Fotografien mit einer Auflösung von fünf Megapixeln (2.592 x 1.944) zu erzeugen oder Videos in Full HD bei 30 FPS aufzuzeichnen.

Die Größe des Moduls beträgt gerade einmal 2,5 x 2,0 x 0,9 cm und wiegt federleichte 3 Gramm. Der Anschluss erfolgt über den CSI-2-Port des RPi. CSI steht in diesem Fall für Camera Serial Interface und hat nichts mit der gleichnamigen TV-Serie zu tun 😉

raspberry-pi-kamera

Das Betriebssystem Raspbian unterstützt die Kamera bereits in der jüngsten Version, sowohl bei Modell A (256MB SD-Ram, kein Netzwerkanschluss) als auch Modell B (512MB SD-Ram, 100 MBit Ethernet).

Mittels der Anwendungen raspivid für Videos und raspistill für Fotos kann die Kamera angesteuert werden. Eine Anleitung samt der erforderlichen Befehle sind im offiziellen Blog des Raspberry Pi zu finden.

SSH-Client für Android & iOS

server-auditor-logoWer auf der Suche nach einem mobilen SSH-Client für das iPad oder Android-Tablet ist, der sollte sich die Applikation namens Server Auditor unbedingt ansehen. Damit lässt sich auch von unterwegs eine verschlüsselte Verbindung zu einer Kommandozeile, wie z.B. auf einem Root-Server in einem entfernten Rechenzentrum, herstellen. Die App ist sowohl bei Apple iTunes, als auch Google Play kostenlos erhältlich.

Dieser Secure Shell-Client bringt unter anderem folgende Features mit:

  • Mehrere, simultane Verbindungen
  • Historie & Favoriten
  • Ausrichtung im Hoch- oder Querformat
  • Anpassbare Farben und Schriftarten
  • Simulierte Alt-, Esc-, Strg bzw. Ctrl-Tasten
  • Login-/Passwort-Management
  • Gesten-Steuerung

Die App ist übrigens auch für das iPhone und Android-Smartphones verfügbar.

Mein Raspberry Pi samt Zubehör

Seit dieser Woche ist es endlich soweit. Denn da ist mein bestellter RasPi und alles was für den Betrieb nötig ist angekommen. Ich habe mich für folgende Hardware-Konfiguration entschieden:

Der Einplatinen-Computer oben genannten Typs von der gleichnamigen Raspberry Pi Foundation verfügt über das Ein-Chip-System BCM 2835 von Broadcom mit einer CPU-Taktgeschwindigkeit von 700 MHz und der GPU namens VideoCore IV.

Das Board hat des Weiteren 512 MB SD-Ram, einen 100 MBit Ethernet-Anschluss, zwei USB-2.0-Ports, einen Video-Cinch-Ausgang und einen HDMI-Anschluss, über welchen in H.264 codierte Filme in 1080p wiedergegeben werden können. Wer sich also für Raspbmc als XBMC und Linux-basiertes Betriebssystem entscheiden sollte, kann später seine Urlaubsvideos in Full-HD im heimischen Wohnzimmer betrachten.

Geräusche gibt der Mini-Computer übrigens keine von sich, schließlich ist alles lüfterfrei und auch sonst ohne rotierende Teile wie es bei einer 3,5″-Festplatte der Fall wäre. Der Raspberry Pi setzt beim Speichermedium schlicht und einfach auf eine SD-Karte.

raspberry-pi-logo

Hinsichtlich des OS habe ich mich für Raspbian „wheezy“ entschieden, einer Variante, die auf der Debian Linux Distribution basiert. Grundsätzlich kann man jedes Betriebssystem installieren, welches mit der ARM-Architektur zurecht kommt. Es wäre also auch IPFire denkbar, wenn man den Raspberry Pi als Proxy, Firewall, VPN-Gateway u.v.m. einsetzen möchte.

Der Stromverbrauch des RPi liegt gerade einmal bei 3,5 Watt. Bei den heutigen Strompreisen (ca. 25 Cent je kWh) und einem Jahresverbrauch von 30,66 kWh bedeutet dies, dass uns der laufende Betrieb noch nicht einmal 8 EUR p.a. kostet. Somit wird nicht nur der Geldbeutel, sondern auch die Umwelt geschont.

Entwickler und Hobby-Bastler kommen durch die GPIO-Schnittstelle ebenfalls auf ihre Kosten. Darüber lassen sich LEDs, Erweiterungen und diverse elektronische Bauteile ansteuern. Die Möglichkeiten sind quasi unbegrenzt. Bei YouTube finden sich viele solcher Videos, einfach mal vorbei schauen.

Über die Software-mäßige Einrichtung werde ich in einem späteren Artikel berichten.