• 31 Terabit: Glasfaser-Streckenrekord aufgestellt

    Nach eigenen Angaben hat der Ausrüster für Telekommunikation Alcatel-Lucent einen Rekord bei der Datenübertragung via Glasfaserkabel aufgestellt.

    Alcatel_Lucent_Logo

    Über eine Strecke von 7.200 Kilometern wurde eine Höchstgeschwindigkeit von 31 Terabit erreicht. Dies entspricht umgerechnet einer Bandbreite von 3.968 Gigabyte pro Sekunde.

    Realisiert wurde dies mittels 155 Lasern, wobei jeder von ihnen eine Übertragungsgeschwindigkeit von ca. 200 Gigabit erzielte. Um Interferenzen zwischen den einzelnen Lichtsignalen zu vermeiden – welche naturgemäß eine Absenkung der Geschwindigkeit zur Folge haben – kam ein verbessertes Wavelength Division Multiplexing (WDM) zum Einsatz. Damit konnte die Fehlerquote maßgeblich reduziert werden.

    Die Ergebnisse eröffnen neue Möglichkeiten bei der Datenübertragung mittels der interkontinentalen Unterseekabel.

  • Google-Alternative: DuckDuckGo

    Seit dem Bekanntwerden der Überwachungs-Programme von verschiedenen Geheimdiensten wie CIA, NSA etc. durch den Whistleblower Edward Joseph Snowden, machen sich immer mehr Benutzer Gedanken um Ihre Privatsphäre im Netz. Während Cloud-Anbieter sinkende Nutzer- und damit Umsatzzahlen befürchten, sorgen die Begrifflichkeiten PRISM, Tempora, und Co. für einen Besucherzuwachs bei Datenschutz-orientierten Diensten.

    GoogleLogo

    Es ist bekannt, dass zum Beispiel der Primus unter den Suchmaschinen u.a. den Suchverlauf speichert, Cookies setzt, Geräte-übergreifende Verknüpfungen anlegt und vieles mehr. Was auf den ersten Blick nach einem Komfort für die Benutzer aussieht, birgt auf der anderen Seite die Gefahr, dass sog. Bewegungsprofile erstellt werden können. Sowohl hinsichtlich der Interessen im Netz, als auch im Real Life durch die Ortungsfunktionen bei Smartphones.

    DuckDuckGo

    Genau hier möchte die Google-Alternative DuckDuckGo ansetzen. Nach eigenen Aussagen speichert diese weder die IP-Adressen ihrer User, noch legt sie Cookies auf deren Geräten ab. Zwar gibt auch DuckDuckGo auf Anfrage von Behörden bestimmte Daten heraus, da jedoch keine Benutzer- oder Geräteinformationen gespeichert werden, beschränkt sich die Preisgabe von Informationen auf ein Minimum.

  • Domain-Weltkarte als Poster

    checkdomain
    Wer bei den vielen Top-Level-Domains den Überblick behalten will, dem kann der bekannte Domain-Name-Registrar und Webspace-Provider checkdomain weiterhelfen. Für nur 27,00 EUR erhält man dort ein Poster mit sämtlichen Country-Code Top-Level Domains (ccTLD) und vielen generischen Domain-Endungen (gTLD) wie .aero, .com, .net etc.

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    Das Schmuckstück hat die Maße 114 x 70 cm und ist beidseitig (blau & weiß) bedruckt. Damit sollte es auch farblich in jedem Raum oder Büro einen Platz finden.

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    Doch mit dem Kauf kann man nicht nur sich, sondern auch anderen etwas Gutes tun. Denn für jedes verkaufte Exemplar spendet checkdomain 10,00 EUR an die Deutsche Kinderkrebs-Stiftung. Für den Versand fallen übrigens keine weiteren Kosten an. Geliefert wird das gute Stück in einem wie unten abgebildeten Karton-Versandrohr.

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    Blogger erhalten übrigens ein Exemplar kostenlos, sofern sie über diese Aktion einen Artikel schreiben.

    (via)

  • WLAN optimieren

    wlanEs gibt heutzutage kaum ein Gerät, welches ohne die drahtlose Netzwerktechnik auf den Markt gebracht wird. Sei es ein Smartphone, Tablet, Notebook, Spielekonsole, Internet-Radio, Fernseher oder Media-Player. Die Liste kann fast endlos fortgeführt werden. Klar, es ist praktisch wenn man in jedem Raum und sogar im Garten mit Internet versorgt ist, doch es bringt gleichzeitig auch mehrere Probleme mit sich.

    Man findet in der Regel eine heterogene Systemlandschaft vor, da ältere Geräte nur wenige Standards unterstützen, wohingegen neuere auch auf alternative Frequenzen ausweichen können. Es kann also durchaus Sinn machen,  über den Kauf eines neuen WLAN-Routers nachzudenken. Häufig sind die vom DSL-Provider mitgelieferten nämlich keine glückliche Lösung und die ganze Problematik wird durch diese 0815-Router eigentlich nur zusätzlich verschärft. Im Endeffekt leiden die Benutzer – sofern es ihnen auffällt – unter den langsamen WLAN-Verbindungen. Für den Provider ergibt sich durch die Plug ‘n Play-Technik natürlich weniger Supportaufwand. Doch was kann man tun?

    Die meisten Funknetze werden heutzutage im 2,4 GHz-Modus betrieben. Dieses Frequenzband mit seinen 13 Kanälen ist jedoch gerade in Ballungsgebieten teilweise stark überlastet. Die Folge ist, dass sich die Funknetze gegenseitig stören. Man sollte das genauer untersuchen und einen von der Voreinstellung im Router abweichenden Kanal wählen. Die FRITZ!Box zum Beispiel kann benachbarte Funknetze grafisch darstellen. Im Idealfall nimmt man einen Kanal der möglichst weit entfernt von anderen Netzen ist. Als Software-Alternative zur Analyse der WLAN-Umgebung eignet sich das Programm inSSIDer.

    Auch der Aufstellungsort ist entscheidend. Der Router sollte nicht in der hintersten Ecke versteckt werden, sondern möglichst “Sichtkontakt” zum verwendeten Gerät haben. Ideal wäre zum Beispiel, wenn dieser an der Decke oder möglichst weit oben installiert wird. Nicht immer direkt vermeidbar, aber dennoch erwähnenswert: Stahlbeton und feuchte Wände absorbieren die Funkstrahlung. Letztere deshalb, weil 2,4 GHz der Resonanzfrequenz von Wasser entspricht. Auch Mikrowellen, DECT-Telefone und metallische Gegenstände wirken sich negativ auf die Übertragungsqualität aus.

    Damit wären wir auch schon beim nächsten Optimierungspunkt: Das Frequenzband.
    Ein Ausweichen auf den 5 GHz-Betrieb bietet neben höheren Datenübertragungsraten auch den Vorteil, dass dieser Bereich kaum von den üblichen Anwendern genutzt wird. Ein Wechsel ist jedoch nur möglich, wenn erstens der Router diesen Modus unterstützt und zweitens alle Endgeräte hierfür ausgelegt sind. Dies muss im Vorfeld überprüft werden. Möchte man 2,4 GHz und 5 GHz simultan nutzen, so ist ein Dual-Band-fähiger Router erforderlich. Ein Beispiel für den Kabelanschluss ist die FRITZ!Box 6591 Cable.

    Wenn sich der zu versorgende Bereich sehr weit erstreckt, kann man auch den Einsatz eines Repeaters in Betracht ziehen. Im Gegensatz zu dem, was viele häufig behaupten: Ein WLAN-Repeater verstärkt das Signal nicht. Dies ist schon aus regulierungs-technischen Gründen nicht zulässig. Vielmehr wird er als eigenständiger Client am Router angemeldet und bietet WiFi-Geräten wiederum die Möglichkeit, sich an ihm anzumelden. Dies hat zur Folge, dass sich der versorgte Bereich nahezu verdoppelt, die Übertragungsrate jedoch halbiert wird, weil sämtlicher Netzwerk-Traffic nicht mehr direkt zum Router geht, sondern über den Repeater abgewickelt wird.