ownCloud auf einem Raspberry Pi beschleunigen

Ist euch auch schon aufgefallen, dass ownCloud auf einem Raspberry Pi häufig langsam und träge reagiert? Dann solltet ihr die folgenden beiden Punkte unbedingt ausprobieren!

ownCloud_Logo

Schon mit wenigen Handgriffen kann man durch das Deaktivieren nicht benötigter Apps einen spürbaren Geschwindigkeits-Zuwachs verzeichnen. Reduziert also die aktiven Apps auf das persönlich notwendige Minimum.

Ein weiterer Performance-Schub ist durch das Erstellen eines Cronjobs möglich. Während standardmäßig mittels AJAX eine Aufgabe pro geladener Seite ausgeführt wird, bietet das Administrator-Menü als dritten und letzten Auswahlpunkt Cron an.

Hiermit sagt ihr ownCloud, dass die cron.php nunmehr durch einen lokalen Cronjob aufgerufen wird. Dies verschlankt die Abläufe im Browser enorm.

Doch dieser Cronjob muss zunächst definiert werden. Hierfür öffnen wir die Konsole und geben den folgenden Befehl ein:

sudo crontab -e

Damit gelangen wir mittels nano-Editor in die Task-File. Mit Strg+V scrollen wir bis ans Ende der Datei und fügen folgende Zeile ein:

*/1 * * * * php -f /var/www/cron.php

Den Pfad zur cron.php müsst ihr unter Umständen noch an eure lokalen Gegebenheiten anpassen.

Jetzt beenden wir den Editor mit Strg-X und bestätigen die Abfrage mit Y und Datenfreigabe. Wenn alles erfolgreich verlaufen ist, sollte die cron.php einmal pro Minute aufgerufen werden. Sofern aktiviert, kann man sich im Cron-Log davon überzeugen.

Das war es auch schon. Wenn ihr euch nun das nächste mal bei ownCloud einloggt, werdet ihr merken, dass alles viel zügiger vonstatten geht.

Website-Einbindung in iFrame verhindern

Als ich mir heute die Server-Logfiles angesehen habe, ist mir direkt ein sehr merkwürdiger Referrer aufgefallen. Ein solcher Referrer ist schlicht und einfach ein Hinweis darauf, von welcher (fremden) Seite die eigene Website aufgerufen wurde. Diese Information wird – sofern man die Funktion nicht deaktiviert hat – automatisch vom Browser an den Webserver übermittelt.

Beim Besuch dieser verweisenden Seite musste ich jedoch mit Erstaunen feststellen, dass man startapp.de dort einfach als iFrame eingebunden hat. Meines Erachtens ein No-Go.

Gut, dass ich auf selfhtml.org etwas gefunden habe, womit man genau dies verhindern kann. Die Antwort lautet: Javascript. Es ist eigentlich ein alter Hut, aber so wie es scheint immer noch ein probates und unverzichtbares Mittel, damit der eigene Internetauftritt im gesamten Browserfenster dargestellt wird.

Wenn auch ihr verhindern möchtet, dass eure Seite oder euer Blog in einem iFrame geladen wird, fügt einfach den folgenden Code-Schnipsel in den Header-Bereich eurer Website ein:

<script type=“text/javascript“>
if (top != self)
top.location = self.location;
</script>

Wichtig ist, dass diese Anweisung vor dem abschließenden </head> eingebunden wird.

Android MP3-Player zeigt falsche Cover an

Dem ein oder anderen ist vielleicht schonmal aufgefallen, dass der MP3-Player (z.B. auf einem Samsung Galaxy S3) unter Umständen komplett falsche Cover anzeigt. Und das, obwohl in der Musikdatei das korrekte Bild eingebunden ist (ab ID3v2). Das ist nicht nur unschön, sondern kann einen auch schonmal zur Verzweiflung bringen. 😉

Ich habe ein wenig experimentiert und herausgefunden, dass es am Album-Tag liegt. Sobald dieses Feld leer ist, kann der Player die Darstellung nicht mehr richtig handlen. Ob es ein Fehler in der Software ist sei mal dahingestellt. Fakt ist aber, dass die unterschiedlichen Versionen von ID3-Tags nicht kompatibel zueinander sind. Was der eine Player problemlos handhabt, kann auf einem anderen schon wieder ganz anders aussehen.

Jetzt, wo wir die Fehlerquelle lokalisiert haben, sollte man sämtliche Lieder ohne Album-Namen neu taggen. Dafür empfiehlt sich das Freeware-Programm Mp3tag. Damit können auf einen Schlag mehrere Musikdateien getaggt werden. Es reicht aus, wenn man bei Album „n/a“ einträgt. Wenn ihr die Tracks nun zurück auf euer Smartphone schiebt, sollten die Cover korrekt zugeordnet werden.

Android ruft keine eMails ab

android_robotSicherlich nutzt ihr auf eurem Android-Smartphone auch die Stock eMail-App. Ich hatte das Problem, dass ich zwar Mails senden konnte, wenn mir aber jemand geschrieben hat, wurde die Nachricht nicht angezeigt. Weder gemäß der Abruf-Einstellungen, noch wenn ich manuell auf neue eMails überprüft habe.

Die Lösung war einfach. Aufgrund diverser Akku-Probleme wurde (seinerzeit) an vielen Stellen im Internet empfohlen, die Synchronisation zu deaktivieren, sofern man sie nicht bräuchte. Da ich meine Haupt-Mailbox sowieso nicht vom Smartphone aus prüfe, war mir das recht. Ich ging aber auch davon aus, dass die Sync-Funktion nur den automatischen Abruf beeinflusst. Dem war leider nicht so…

Also aktivierte ich die Synchronisation wieder in den Einstellungen bzw. über die Quick-Settings in der Pulldown-Leiste und siehe da, es wurden wieder eMails abgerufen und angezeigt. In den Sync-Einstellungen der verschiedenen Konten sollte man dieses Feature aber nach eigenen Bedürfnissen einschränken um die Akkulaufzeit nicht unnötig zu gefährden. Die Häufigkeit des eMail-Abrufs kann dort ebenfalls individuell für Haupt- und Nebenzeiten angepasst werden und spart bei ausgedehnten Intervallen Energie.