Gelöst: Firefox soll Online-Banking Login nicht speichern

firefox-logoMit Firefox 29 wurde der Browser aus dem Hause Mozilla insofern verändert, als dass auch auf Webseiten, wo der Betreiber die Speicherung von Login-Daten verhindern möchte, diese Anweisung automatisch ignoriert wird. Aus Gründen der Sicherheit war aber gerade das alte Verhalten sinnvoll, wenn es sich nämlich um äußerst sensible Zugangsdaten wie z.B. für’s Online-Banking handelt und man nicht Gefahr laufen wollte, die Zugangsdaten versehentlich zu speichern. Gerade dann, wenn ein Rechner von mehreren Leuten benutzt wird oder dies auf einem fremden Computer passiert.

Daher verbauen gerade Banken im Quellcode ihrer Website folgende Anweisung:

autocomplete=“off“

Hiermit soll verhindert werden, dass das Passwort gespeichert bzw. ein Dialog im Browser angeboten wird:

firefox-passwort-frage

Um Firefox 29 nun standardmäßig anzuweisen, die Login-Daten bei Vorliegen des besagten Tags nicht zu speichern, konnte man in der Konfiguration den Boolean signon.overrideAutocomplete auf false setzen.

Mit der Version 30 hat Mozilla die Bezeichnung jedoch geändert. Möchtet ihr mit der aktuellen Version also verhindern, dass euch Firefox jedes Mal fragt, ob dass Passwort gespeichert werden soll, so gebt ihr in der Adresszeile zunächst about:config ein und sucht dort nach dem Boolean

signon.storeWhenAutocompleteOff

und setzt diesen Wert mit einem Doppelklick auf false.

Das war es auch schon. Und somit wird Firefox künftig nicht mehr fragen, ob dass Passwort gespeichert werden soll.

AirWeb: Der Browser für Apple TV

AirWebWer ein Apple TV sein Eigen nennt und zudem über ein iPad, iPod touch oder iPhone verfügt, der wird über diese Konstellation bestimmt schon mal das Mirroring ausprobiert haben. Praktisch ist dies vor allem, wenn man Freunden und Besuchern schnell mal was zeigen möchte.

Mittels AirPlay lässt sich so das Bild des Telefons oder Tablets auf den heimischen Flachbildschirm übertragen. Leider wird jedoch der Safari-Browser dabei nicht im Vollbild-Modus dargestellt. Selbst im Querformat wird es nicht besser. Das hat somit erhebliche Nachteile bei der Lesbarkeit von Webseiten zur Folge.

Abhilfe schafft hier AirWeb. Dieser kleine Browser nutzt nahezu die komplette Bildschirmfläche und sorgt so für eine erheblich bessere Darstellung. Dabei spielt es keine Rolle, man das Mobilgerät im Hoch- oder Querformat einsetzt. Sogar auf die Darstellung der Adresszeile wurde verzichtet. Die Eingabe der URL erfolgt direkt am iDevice.

Über Gesten lässt sich der Browser steuern, z.B.  scrollen, Seite vor bzw. zurück und zoomen. An letzterem könnte meines Erachtens noch gefeilt werden; so sind währenddessen leichte Ruckler erkennbar. Der Sache tun diese jedoch keinen Abbruch.

AirWeb ist meines Erachtens eine durchaus empfehlenswerte App und der Preis liegt bei gut investierten 89 Cent.

Link zur App

Konsolen-Klassiker online spielen

Das selbsternannte Internet-Archiv Archive.org ist ursprünglich dadurch bekannt geworden, regelmäßige Momentaufnahmen sämtlicher Webseiten für immer und ewig festzuhalten. Getauft wurde der Dienst seinerzeit auf den Namen Wayback Machine und ist auch heute noch darunter zu finden.

Nun hat man neues Terrain betreten, nämlich das Archivieren von Videospielen der 70er und 80er Jahre. Dabei können diese nicht nur betrachtet, sondern auch gespielt werden.

playing_atari_2600

Realisiert wurde der Emulator auf Basis von JavaScript MESS. Er wird direkt im Browser ausgeführt und man kommt dabei gänzlich ohne zusätzliche Plug-ins oder Add-ons aus. Lediglich auf den Ton muss man (bis dato) verzichten.

Abgedeckt werden bislang die fünf Konsolen Atari 2600, das Atari 7800 ProSystem, ColecoVision, Magnavox Odyssey 2 und Astrocade.

Wem also ab und zu der Sinn nach nostalgischen Minispielen steht, der sollte im sogenannten Console Living Room unbedingt mal vorbei schauen.

Bildquelle: Archive.org

WLAN-Gastzugang in der FRITZ!Box einrichten

AVM-Fritz-LogoWer über eine AVM FRITZ!Box verfügt und seinen Besuchern gerne die Nutzung seiner DSL-Leitung erlauben möchte, für den könnte der WLAN-Gastzugang in dem beliebten Router eine Möglichkeit darstellen. So können Freunde und Bekannte ihr Smartphone einklinken und somit auch in Mobilfunk-technisch schlecht versorgten Gebieten oder Gebäuden online bleiben.

Innerhalb weniger Minuten hat der Gastgeber einen solchen Zugang erstmalig eingerichtet. Dieses Gastnetz läuft dann quasi parallel zum „Haupt-Netzwerk“ und daran angemeldete Benutzer werden vom Rest des heimischen Netzwerks isoliert. Das heißt, die Besucher können nicht auf private Freigaben, NAS-Server oder ähnliches zugreifen. Sie erhalten lediglich Zugang zum Internet.

Zu finden ist diese Möglichkeit nach der Anmeldung an der FRITZ!Box im Hauptmenü unter WLAN / Gastzugang. Empfohlen wird eine starke WPA2-Verschlüsselung. Ebenso sollten gewünschte Vorgaben hinsichtlich der automatischen Deaktivierung gemacht werden. Zum Beispiel erst dann, wenn der letzte Gast abgemeldet ist.

Dieser Gastzugang ist eigentlich eine feine Sache. Doch auch diesen sollte man nur Freunden zur Verfügung stellen, denen man 100%ig vertraut. Denn letztendlich surfen diese über eure IP-Adresse im Internet. Sollte es also zu irgendwelchen Problemen rechtlicher Natur kommen, wird man sich an euch als Anschlussinhaber wenden.

Dieser Punkt muss auch bedacht werden, wenn man vorhaben sollte sich mit dem Nachbarn die Kosten für den Internetzugang zu teilen. Meine persönliche Haltung dazu: Jeder soll seinen eigenen Anschluss bezahlen, dann gibt es im Falle des Falles auch keinen Nachbarschaftsstreit.

Wer ist der beliebteste Internetanbieter?

gutefrage.net-logoDie bekannte Ratgeber-Community gutefrage.net hat in diesem Monat die Frage nach dem beliebtesten Internetanbieter gestellt.

Dabei können Nutzer verschiedene deutsche Internet-Provider anhand ihrer Geschwindigkeit, der Stabilität der Leitung, des Preises und natürlich ihrer Serviceleistungen bewerten.

Dabei spielen auch Kriterien wie die Dauer der Anschluss-Einrichtung oder enthaltene Leistungen – wie zum Beispiel einer Telefon-Flatrate – eine Rolle.

Die Mitglieder der Community können auf einer 5-Sterne-Skala ihre Bewertung abgeben und auch einen individuellen Erfahrungsbericht schreiben. Anhand dieser Einschätzungen können sich Interessenten, die vorhaben ihren aktuellen Anbieter zu wechseln, ein Bild von dem Provider Ihrer Wahl machen oder sich inspirieren lassen.

Wer es schafft, die Community bis zum 10.09.2013 für einen Favoriten zu begeistern, dem winkt ein Media Markt-Gutschein im Wert von 100 EUR oder einer von zwei Gutscheinen im Wert von je 50 EUR.

Zur Aktion geht es hier entlang