Wer ist der beliebteste Internetanbieter?

gutefrage.net-logoDie bekannte Ratgeber-Community gutefrage.net hat in diesem Monat die Frage nach dem beliebtesten Internetanbieter gestellt.

Dabei können Nutzer verschiedene deutsche Internet-Provider anhand ihrer Geschwindigkeit, der Stabilität der Leitung, des Preises und natürlich ihrer Serviceleistungen bewerten.

Dabei spielen auch Kriterien wie die Dauer der Anschluss-Einrichtung oder enthaltene Leistungen – wie zum Beispiel einer Telefon-Flatrate – eine Rolle.

Die Mitglieder der Community können auf einer 5-Sterne-Skala ihre Bewertung abgeben und auch einen individuellen Erfahrungsbericht schreiben. Anhand dieser Einschätzungen können sich Interessenten, die vorhaben ihren aktuellen Anbieter zu wechseln, ein Bild von dem Provider Ihrer Wahl machen oder sich inspirieren lassen.

Wer es schafft, die Community bis zum 10.09.2013 für einen Favoriten zu begeistern, dem winkt ein Media Markt-Gutschein im Wert von 100 EUR oder einer von zwei Gutscheinen im Wert von je 50 EUR.

Zur Aktion geht es hier entlang

31 Terabit: Glasfaser-Streckenrekord aufgestellt

Nach eigenen Angaben hat der Ausrüster für Telekommunikation Alcatel-Lucent einen Rekord bei der Datenübertragung via Glasfaserkabel aufgestellt.

Alcatel_Lucent_Logo

Über eine Strecke von 7.200 Kilometern wurde eine Höchstgeschwindigkeit von 31 Terabit erreicht. Dies entspricht umgerechnet einer Bandbreite von 3.968 Gigabyte pro Sekunde.

Realisiert wurde dies mittels 155 Lasern, wobei jeder von ihnen eine Übertragungsgeschwindigkeit von ca. 200 Gigabit erzielte. Um Interferenzen zwischen den einzelnen Lichtsignalen zu vermeiden – welche naturgemäß eine Absenkung der Geschwindigkeit zur Folge haben – kam ein verbessertes Wavelength Division Multiplexing (WDM) zum Einsatz. Damit konnte die Fehlerquote maßgeblich reduziert werden.

Die Ergebnisse eröffnen neue Möglichkeiten bei der Datenübertragung mittels der interkontinentalen Unterseekabel.

Google-Alternative: DuckDuckGo

Seit dem Bekanntwerden der Überwachungs-Programme von verschiedenen Geheimdiensten wie CIA, NSA etc. durch den Whistleblower Edward Joseph Snowden, machen sich immer mehr Benutzer Gedanken um Ihre Privatsphäre im Netz. Während Cloud-Anbieter sinkende Nutzer- und damit Umsatzzahlen befürchten, sorgen die Begrifflichkeiten PRISM, Tempora, und Co. für einen Besucherzuwachs bei Datenschutz-orientierten Diensten.

GoogleLogo

Es ist bekannt, dass zum Beispiel der Primus unter den Suchmaschinen u.a. den Suchverlauf speichert, Cookies setzt, Geräte-übergreifende Verknüpfungen anlegt und vieles mehr. Was auf den ersten Blick nach einem Komfort für die Benutzer aussieht, birgt auf der anderen Seite die Gefahr, dass sog. Bewegungsprofile erstellt werden können. Sowohl hinsichtlich der Interessen im Netz, als auch im Real Life durch die Ortungsfunktionen bei Smartphones.

DuckDuckGo

Genau hier möchte die Google-Alternative DuckDuckGo ansetzen. Nach eigenen Aussagen speichert diese weder die IP-Adressen ihrer User, noch legt sie Cookies auf deren Geräten ab. Zwar gibt auch DuckDuckGo auf Anfrage von Behörden bestimmte Daten heraus, da jedoch keine Benutzer- oder Geräteinformationen gespeichert werden, beschränkt sich die Preisgabe von Informationen auf ein Minimum.

DuckDuckGo ist übrigens die Standard-Suchmaschine des Webbrowsers Midori, welcher unter Raspbian „wheezy“ für den Raspberry Pi integriert ist.

Domain-Weltkarte als Poster

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Wer bei den vielen Top-Level-Domains den Überblick behalten will, dem kann der bekannte Domain-Name-Registrar und Webspace-Provider checkdomain weiterhelfen. Für nur 27,00 EUR erhält man dort ein Poster mit sämtlichen Country-Code Top-Level Domains (ccTLD) und vielen generischen Domain-Endungen (gTLD) wie .aero, .com, .net etc.

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Das Schmuckstück hat die Maße 114 x 70 cm und ist beidseitig (blau & weiß) bedruckt. Damit sollte es auch farblich in jedem Raum oder Büro einen Platz finden.

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Doch mit dem Kauf kann man nicht nur sich, sondern auch anderen etwas Gutes tun. Denn für jedes verkaufte Exemplar spendet checkdomain 10,00 EUR an die Deutsche Kinderkrebs-Stiftung. Für den Versand fallen übrigens keine weiteren Kosten an. Geliefert wird das gute Stück in einem wie unten abgebildeten Karton-Versandrohr.

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Blogger erhalten übrigens ein Exemplar kostenlos, sofern sie über diese Aktion einen Artikel schreiben.

(via & via)

Keine Drosselung bei Unitymedia und Vodafone

unitymedia-logoDie Deutsche Telekom führt ab dem 2. Mai ein Speed-Limit bei Überschreitung einer bestimmten Traffic-Schwelle ein. Dies soll zunächst nur für Neukunden gelten, Bestandskunden werden aber voraussichtlich 2016 nachgezogen.

Das bedeutet je nach DSL-Tarif, dass z.B. ab 75 Gigabyte (GB) Transfervolumen im Monat die Geschwindigkeit auf 384 Kilobit (kbit) pro Sekunde reduziert wird. Das entspricht quasi UMTS-Geschwindigkeit und der Benutzer würde ab dann für ein simples Windows-Update von 50 Megabyte (MB)  fast 20 Minuten Downloadzeit benötigen. Ohne Speed-Limit wäre das normalerweise eine Sache von wenigen Sekunden. Begründet wird der Entschluss mit immer höheren Geschwindigkeiten bei gestiegenem Kostendruck auf der Providerseite.

vodafone-logoDas es auch anders geht hat Unitymedia und Vodafone (via) nun verkündet. Dort distanziert man sich – wie ich finde korrekterweise – von einem derartigen Geschäftsmodell im Breitbandnetz. Dies wäre unter dem Gesichtspunkt immer schnellerer Anbindungen, in der Regel mehr als nur einem Computer pro Haushalt, hochauflösenden (Youtube-)Videos und Spiele-Updates, welche gut und gerne mehrere Gigabyte groß sein können ein Rückschritt und erinnert entfernt an das Kleingedruckte bei Mobilfunktarifen. Mit dem Unterschied, dass diese Politik dort nachvollziehbar und mit dem massiven Netzausbau erklärbar ist.

Firefox 22 wird Tracking-Cookies blocken

firefox-logoFür Version 22 des beliebten Firefox-Browser ist ein Patch geplant, welcher die sogenannten Third-Party-Cookies weitestgehend blockieren wird. Dies soll die Benutzer vor unerwünschten Tracking-Maßnahmen schützen. Der Werbeindustrie wird dieser Schritt ein Dorn im Auge sein, schließlich ist maßgeschneiderte Werbung das Non­plus­ul­t­ra.

Aktuell werden technisch gesehen die Cookies von Drittanbietern auch dann gesetzt, wenn man die Website des Werbetreibenden (sprich den Adserver) nicht aktiv besucht wird. Die Werbung ist quasi im Quellcode der besuchten Website eingebunden. Doch damit soll ab Version 22 Schluss sein. Der Browser wird ab dann nur noch originäre Cookies akzeptieren.

Mozilla hat sich bewusst für diesen Schritt entschieden um die Benutzer zu schützen. Auch wenn Third-Party-Cookies nicht die einzige Möglichkeit sind den Nutzer zu verfolgen, so wird sich die Werbe-Wirtschaft grundlegende Gedanken über ihre zukünftigen Geschäftsmodelle und Praktiken machen müssen.

Ein massives Problem könnten evtl. kleine Websites bekommen, da Werbung bei den Besuchern schon grundsätzlich unerwünscht ist. Wenn jetzt aber hinzukommt, dass diese Werbung noch nicht einmal auf die jeweilige Zielgruppe ausgerichtet ist, werden auch die Klickraten entsprechend zurück gehen. Große Internet-Auftritte wie die von Yahoo, Facebook & Co. werden hingegen mitunter profitieren. Sie können die Tracking-Cookies direkt auf Ihrer Seite einbinden, da die Besucher diese naturgemäß aufrufen um News zu lesen, eMail’s zu schreiben und das Messaging zu nutzen.

Wer schon heute auf Werbung verzichten möchte, der sollte sich das Add-on namens Adblock Plus mal anschauen. Dort ist eine sehr gute und regelmäßig gepflegte Liste hinterlegt, die lästige Werbung rigoros verbannt. Und das schöne daran: Adblock Plus gibt diesen Platz auch noch frei. Für einzelne Seiten können Ausnahmen hinzugefügt werden. Dies wird dann erforderlich, wenn dort ein Adblock-Check hinterlegt ist. Dieser merkt wenn bestimmte Scripte oder Elemente nicht aufgerufen werden. Aber diese Technik ist aktuell noch nicht sehr weit verbreitet.

FRITZ!Box 6490 Cable

Auf der diesjährigen Computermesse CeBIT präsentiert AVM seinen neues Flaggschiff für den multimedialen Kabelanschluss. Die FRITZ!Box 6490 ist für zukünftige Geschwindigkeits-Steigerungen im Kabelnetz durch den verschärften Einsatz von Kanalbündelung bestens gerüstet. Auch in Sachen WLAN hat sich einiges getan. Hier die Top-Features im Überblick:

  • 24 Kanäle für den Downstream
  • 8 Kanäle für den Upstream
  • Gleichzeitiger WLAN-Funk im 2,4-GHz- und 5-GHz-Bereich
  • WLAN AC mit Übertragungsraten von bis zu 1.300 MBit/s im 5-GHz-Frequenzband
  • Smartphones & Tablets empfangen per WiFi das TV-Programm des Kabelanschlusses
  • HD-Videostreaming

Des weiteren bietet sie vier Gigabit-Ethernet-Anschlüsse und natürlich eine integrierte Telefonanlage für den Einsatz von Analog-, ISDN-, DECT- und IP-Telefonen. Support von Smart-Home-Anwendungen und FRITZ!Apps runden die ganze Sache ab. Man darf also gespannt sein!