App im Test: Countdown Star für iOS

Urlaubszeit. Für viele die schönste Zeit des Jahres, doch möglicherweise auch die Zeit der Trennung zweier Menschen.

Countdown-Star

Um die Restzeit bis zur Rückkehr oder einem beliebigen anderen Ereignis exakt berechnet greifbar zu haben, kann die iOS-App Countdown Star uneingeschränkt empfohlen werden.

Bei den eingerichteten Ereignissen wie z.B. Zeit bis zum Geburtstag, Neujahr, Urlaub und vielem mehr können über einen Schieberegler die verbleibenden Jahre, Monate, Stunden, Minuten und Sekunden angezeigt werden.

Die App ist nur für iOS verfügbar und kann im Appstore für wenig Geld erworben werden. Alternativ gibt es eine werbefinanzierte Variante zum kostenfreien Download.

Die App ist sowohl auf dem iPhone, als auch dem iPad verwendbar und hat im Test auf beiden Geräten überzeugt.

Zum Funktionsumfang gehören laut der Entwicklerwebsite unter anderem folgende Features:

  • Individuelle Ereignisse erstellen
  • Jedes einzelne Ereignis mit eigenem Wallpaper oder Foto personalisieren
  • Ereignisse auf der Apple Watch und im Heute-Widget anzeigen
  • Exakte Ablaufzeit für jedes Ereignis
  • Die Restzeit per Nachricht, E-Mail, WhatsApp und social networks teilen
  • Benachrichtigungen und Zähler-Badge für Favoriteneintrag
  • 15 inkludierte Wallpaper

Probleme mit Vodafone WiFi-Calling? DNS-Server prüfen!

Auch wenn die Netzabdeckung der Mobilfunk-Anbieter mittlerweile einen hohen Standard erreicht hat, so gilt dies nicht zwingend für das Innere von Gebäuden.

Schlechter Empfang sollte auch in Bürogebäuden und dem eigenen Zuhause der Vergangenheit angehören und deshalb hat neben anderen Providern auch Vodafone im Sommer diesen Jahres WiFi-Calling auf den Markt gebracht.

vodafone-wificalling

Grundsätzlich eine sinnvolle Zusatzoption, sofern man über ein unterstütztes Endgerät verfügt. Wenn ihr dennoch Probleme habt und sich keine Verbindung herstellen lässt, solltet ihr unbedingt eure DNS-Einstellungen am Router (z.B. Fritzbox) überprüfen.

Hintergrund: Vodafone Wifi-Calling funktioniert nicht im Ausland, das heißt es wird überprüft, wie (und von wo) eine Verbindung mit dem Dienst über Internet zustande kommt.

Einige User setzen bei der Namensauflösung aus Gründen der Sicherheit und Performance nicht auf die Nameserver des eigenen Internet-Anbieters, sondern weichen auf alternative DNS aus, wie zum Beispiel Google (IP 8.8.8.8 bzw. 8.8.4.4). Sollte das DNS-Resolving über diese Server erfolgen, kann keine Verbindung mit Vodafone Wifi-Calling hergestellt werden.

Ihr könnt nun Netzwerk-übergreifend die DNS-Einstellungen im Router ändern, oder besser, nur an dem Gerät, mit welchem ihr WiFi-Calling nutzen möchtet, folglich eurem Smartphone. Es genügt, dort die in Deutschland stationierten Nameserver eures Internet-Providers zu hinterlegen. Dies lässt sich sowohl unter Android, als auch iOS, problemlos für die entsprechende WLAN-Verbindung bewerkstelligen und sollte eine erfolgreiche Verbindung ermöglichen.

WhatsApp: Kursiv, fett und durchgestrichen texten

whatsapp-iconKleiner Tipp des Tages: Wusstet ihr, dass man bei WhatsApp auch gewisse Schrift-Formatierungen vornehmen kann?

Ich bin auf dieses Feature eher zufällig gestoßen, als ich ein Wort zwischen zwei Sternchen (**) gesetzt habe. So wie man dies aus dem IRC (Internet Relay Chat) von früher kennt.

Die Verwendung der Sternchen bewirkte, dass der dazwischen liegende Text fett geschrieben wird. Bei einer Recherche bin ich dann noch auf kursiv und durchgestrichen gestoßen.

Anbei eine Übersicht, wie man die verschiedenen Formatierungen verwendet:

  • Kursiv: Unterstrich (_Text_)
  • Fett: Sternchen (*Text*)
  • Durchgestrichen: Tilde (~Text~)

iOS 9.3 macht PDF-Mediathek in iBooks möglich

pdf-iconEin auf der Keynote vor wenigen Tagen nicht sonderlich erwähntes Feature, aber dennoch von Besitzern, welche ein iPhone und iPad gleichzeitig im Einsatz haben, sehr zu begrüßende Neuerung verbirgt sich nun in der integrierten Bücher-Applikation von iOS 9.3.

Die Rede ist von der iBooks-App, welche es zwar seit  eh und je möglich machte, über iTunes gekaufte Bücher sowohl auf dem einen, als auch auf dem anderen Gerät zu lesen, dies jedoch nicht automatisch für individuell dort abgelegte PDF-Dateien gelten ließ. Dies hat sich nun geändert.

Denn durch die Nutzung der iCloud werden – sofern der Nutzer dies wünscht – die PDF-Dateien automatisch auf den Apple-Servern gespeichert und mit den eigenen Geräten synchronisiert. So ist auf allen Devices stets der gleiche Informationsstand sichergestellt. Gerade für Viel-Nutzer des weit verbreiteten PDF-Formats dürfte mit dieser Funktion ein Meilenstein erreicht werden.

icon_ios93Neben dieser gab es auch diverse weitere iOS-Implementierungen wie beispielsweise einem Nachtmodus, welcher einen Blaulichtfilter realisiert und so ein angenehmeres Lesen am iDevice in den Abend- und Nachtstunden möglich macht. Zudem führte Apple auch gesicherte Notizen ein, um diese bei Bedarf mit einem Passwort und Touch ID vor unerwünschten Blicken zu schützen. Weitere Optimierungen gab es unter der Haube für die Music-, CarPlay- und Health-App.

Scanner Pro von Readdle nun mit OCR-Texterkennung

Aus dem Hause Readdle kommen viele bekannte Productivity-Apps für iOS wie zum Beispiel Documents, PDF Expert, Printer Pro oder Calendars 5.

Zum Sortiment gehört ebenfalls Scanner Pro, welches kürzlich ein umfangreiches Update erfahren hat.

Readdle-Scanner-Pro

So wurden unter anderem eine Perspektivkorrektur eingeführt, um aufgeschlagene Bücher, Zeitschriften oder jedes andere Dokument verzerrungsfrei und durch die verbesserte Farbverarbeitung bestmöglich ablichten zu können.

Ebenfalls wurde eine Workflow-Funktion implementiert, um nach dem Scan bestimmte Arbeitsabläufe zu automatisieren, wie z.B. das Generieren von eMails oder der Upload in die Cloud.

Als zugkräftigste Neuerung kristallisiert sich jedoch die OCR-Funktion heraus. Diese macht es möglich, Texte aus unterschiedlichen Sprachen zu erkennen, um Sie weiter verarbeiten zu können. Zu den Sprachen gehören Englisch, Deutsch, Italienisch, Französisch, Spanisch, Russisch, Portugiesisch, Niederländisch, Türkisch, Polnisch, Schwedisch und Norwegisch.

Einziger Kritikpunkt ist, dass man die Scans nicht als Text-PDF nach iBooks exportieren kann. Gemeint ist, dass die erzeugten PDFs nicht direkt als durchsuchbare PDF gespeichert werden können.

Für bestehende Nutzer enstehen keine zusätzlichen Kosten. Die neuen Funktionen werden kostenfrei via Update zur Verfügung gestellt.