Verdächtige Aktivitäten bei Crytek

Der Entwickler Crytek aus Frankfurt am Main, welcher unter anderem die bekannten Spielserien Crysis und Far Cry publiziert hat, ist offenbar einem Hackerangriff zum Opfer gefallen.

Die Nutzer der Webseiten crytek.com, mycryengine.com, crydev.net und mycrysis.com wurden in einer e-Mail darüber informiert, dass man auf den Servern verdächtige Aktivitäten festgestellt hat. Wer ein und das selbe Passwort auch bei anderen Diensten im Einsatz hat, der solle dies schnellstmöglich ändern. Die oben genannten Präsenzen wurden bis auf weiteres vom Netz genommen und Besucher werden lediglich mit dem folgenden Hinweis auf das Problem aufmerksam gemacht:

Crytek.com_down

Genauere Angaben, ob und in welchem Umfang Daten entwendet oder kompromittiert wurden machte das Unternehmen nicht. Crysis.com scheint nicht von dem Problem betroffen zu sein. Die Seite kann nach wie vor ohne Probleme aufgerufen werden.

WLAN optimieren

wlanEs gibt heutzutage kaum ein Gerät, welches ohne die drahtlose Netzwerktechnik auf den Markt gebracht wird. Sei es ein Smartphone, Tablet, Notebook, Spielekonsole, Internet-Radio, Fernseher oder Media-Player. Die Liste kann fast endlos fortgeführt werden. Klar, es ist praktisch wenn man in jedem Raum und sogar im Garten mit Internet versorgt ist, doch es bringt gleichzeitig auch mehrere Probleme mit sich.

Man findet in der Regel eine heterogene Systemlandschaft vor, da ältere Geräte nur wenige Standards unterstützen, wohingegen neuere auch auf alternative Frequenzen ausweichen können. Es kann also durchaus Sinn machen,  über den Kauf eines neuen WLAN-Routers nachzudenken. Häufig sind die vom DSL-Provider mitgelieferten nämlich keine glückliche Lösung und die ganze Problematik wird durch diese 0815-Router eigentlich nur zusätzlich verschärft. Im Endeffekt leiden die Benutzer – sofern es ihnen auffällt – unter den langsamen WLAN-Verbindungen. Für den Provider ergibt sich durch die Plug ’n Play-Technik natürlich weniger Supportaufwand. Doch was kann man tun?

Die meisten Funknetze werden heutzutage im 2,4 GHz-Modus betrieben. Dieses Frequenzband mit seinen 13 Kanälen ist jedoch gerade in Ballungsgebieten teilweise stark überlastet. Die Folge ist, dass sich die Funknetze gegenseitig stören. Man sollte das genauer untersuchen und einen von der Voreinstellung im Router abweichenden Kanal wählen. Die FRITZ!Box zum Beispiel kann benachbarte Funknetze grafisch darstellen. Im Idealfall nimmt man einen Kanal der möglichst weit entfernt von anderen Netzen ist. Als Software-Alternative zur Analyse der WLAN-Umgebung eignet sich das Programm inSSIDer.

Auch der Aufstellungsort ist entscheidend. Der Router sollte nicht in der hintersten Ecke versteckt werden, sondern möglichst „Sichtkontakt“ zum verwendeten Gerät haben. Ideal wäre zum Beispiel, wenn dieser an der Decke oder möglichst weit oben installiert wird. Nicht immer direkt vermeidbar, aber dennoch erwähnenswert: Stahlbeton und feuchte Wände absorbieren die Funkstrahlung. Letztere deshalb, weil 2,4 GHz der Resonanzfrequenz von Wasser entspricht. Auch Mikrowellen, DECT-Telefone und metallische Gegenstände wirken sich negativ auf die Übertragungsqualität aus.

Damit wären wir auch schon beim nächsten Optimierungspunkt: Das Frequenzband.
Ein Ausweichen auf den 5 GHz-Betrieb bietet neben höheren Datenübertragungsraten auch den Vorteil, dass dieser Bereich kaum von den üblichen Anwendern genutzt wird. Ein Wechsel ist jedoch nur möglich, wenn erstens der Router diesen Modus unterstützt und zweitens alle Endgeräte hierfür ausgelegt sind. Dies muss im Vorfeld überprüft werden. Möchte man 2,4 GHz und 5 GHz simultan nutzen, so ist ein Dual-Band-fähiger Router erforderlich. Ein Beispiel für den Kabelanschluss ist die FRITZ!Box 6490.

Wenn sich der zu versorgende Bereich sehr weit erstreckt, kann man auch den Einsatz eines Repeaters in Betracht ziehen. Im Gegensatz zu dem, was viele häufig behaupten: Ein WLAN-Repeater verstärkt das Signal nicht. Dies ist schon aus regulierungs-technischen Gründen nicht zulässig. Vielmehr wird er als eigenständiger Client am Router angemeldet und bietet WiFi-Geräten wiederum die Möglichkeit, sich an ihm anzumelden. Dies hat zur Folge, dass sich der versorgte Bereich nahezu verdoppelt, die Übertragungsrate jedoch halbiert wird, weil sämtlicher Netzwerk-Traffic nicht mehr direkt zum Router geht, sondern über den Repeater abgewickelt wird.

Android MP3-Player zeigt falsche Cover an

Dem ein oder anderen ist vielleicht schonmal aufgefallen, dass der MP3-Player (z.B. auf einem Samsung Galaxy S3) unter Umständen komplett falsche Cover anzeigt. Und das, obwohl in der Musikdatei das korrekte Bild eingebunden ist (ab ID3v2). Das ist nicht nur unschön, sondern kann einen auch schonmal zur Verzweiflung bringen. 😉

Ich habe ein wenig experimentiert und herausgefunden, dass es am Album-Tag liegt. Sobald dieses Feld leer ist, kann der Player die Darstellung nicht mehr richtig handlen. Ob es ein Fehler in der Software ist sei mal dahingestellt. Fakt ist aber, dass die unterschiedlichen Versionen von ID3-Tags nicht kompatibel zueinander sind. Was der eine Player problemlos handhabt, kann auf einem anderen schon wieder ganz anders aussehen.

Jetzt, wo wir die Fehlerquelle lokalisiert haben, sollte man sämtliche Lieder ohne Album-Namen neu taggen. Dafür empfiehlt sich das Freeware-Programm Mp3tag. Damit können auf einen Schlag mehrere Musikdateien getaggt werden. Es reicht aus, wenn man bei Album „n/a“ einträgt. Wenn ihr die Tracks nun zurück auf euer Smartphone schiebt, sollten die Cover korrekt zugeordnet werden.

Android ruft keine eMails ab

android_robotSicherlich nutzt ihr auf eurem Android-Smartphone auch die Stock eMail-App. Ich hatte das Problem, dass ich zwar Mails senden konnte, wenn mir aber jemand geschrieben hat, wurde die Nachricht nicht angezeigt. Weder gemäß der Abruf-Einstellungen, noch wenn ich manuell auf neue eMails überprüft habe.

Die Lösung war einfach. Aufgrund diverser Akku-Probleme wurde (seinerzeit) an vielen Stellen im Internet empfohlen, die Synchronisation zu deaktivieren, sofern man sie nicht bräuchte. Da ich meine Haupt-Mailbox sowieso nicht vom Smartphone aus prüfe, war mir das recht. Ich ging aber auch davon aus, dass die Sync-Funktion nur den automatischen Abruf beeinflusst. Dem war leider nicht so…

Also aktivierte ich die Synchronisation wieder in den Einstellungen bzw. über die Quick-Settings in der Pulldown-Leiste und siehe da, es wurden wieder eMails abgerufen und angezeigt. In den Sync-Einstellungen der verschiedenen Konten sollte man dieses Feature aber nach eigenen Bedürfnissen einschränken um die Akkulaufzeit nicht unnötig zu gefährden. Die Häufigkeit des eMail-Abrufs kann dort ebenfalls individuell für Haupt- und Nebenzeiten angepasst werden und spart bei ausgedehnten Intervallen Energie.