Commodore meldet sich mit Smartphone PET zurück

Wer damit groß geworden ist, dem sind die in den 80er und 90er Jahren  erschienenen Computer C64 und Amiga des Herstellers Commodore mit Sicherheit noch ein Begriff.

Commodore_logo

Ungeachtet der historischen Entwicklungen im Unternehmensumfeld und den Fortführungen der Markennamen sollte nicht unerwähnt bleiben, dass Commodore zur Spitzenzeit mit 25% Marktanteil Ende 1983 sogar weit vor z.B. Apple. Hewlett Packard und IBM lag.

Nachdem es nun viele Jahre relativ ruhig um Commodore und Co. war ist es umso erfreulicher zu hören, dass man nun den Schritt gewagt und sein erstes Smartphone welches auf „PET“ hört vorgestellt hat. Ob die Namensgebung eventuell auf den PET 2001 zurückzuführen ist? Dieser Rechner war nämlich der weltweit erste, von Commodore hergestellte, PC komplett in betriebsbereiter Ausführung, sprich mit Gehäuse, Netzteil, Tastatur, Monitor und Massenspeicher.

Wobei man an dieser Stelle sagen muss, dass der heutige Hersteller Commodore Business Machines nichts mit dem ursprünglichen Amiga-Hersteller Commodore International gemein hat.

Commodore_PET

Doch nun zum Smartphone selbst. Es wird mit vorinstalliertem Android 5.0 Lollipop samt C64- und Amiga-Emulatoren ausgeliefert. Dies verspricht die Ausführung von 8- und 16-Bit-Software mit den  Erweiterungen .d64 und .adf.

 Die Hardware betreffend ist die Ausstattung wie folgt:

  • 5.5’’ Full HD 1920×1080 IPS OGS Display
  • 3.000 mAh Akku
  • Dual-SIM
  • Octa-core 1,7 GHz 64 bit CPU
  • Mali-T760 OpenGL ES 3.1 GPU
  • 16 GB oder 32 GB eingebauter Speicher
  • Um 32 GB erweiterbar mittels MicroSD-Karte
  • 2 GB RAM bei 16 GB-Variante
  • 3 GB RAM bei 32 GB-Variante
  • 8 MP Frontkamera
  • 13 MP Kamera auf der Rückseite
  • 3,5 mm Audioanschluss, MicroUSB
  • Gyro-, Lichtsensor, Kompass etc.
  • 4G (LTE), WiFi, Bluetooth, A-GPS
  • FM-Radio

Erhältlich ist das Smartphone neben den beiden Speichervarianten (16/2 bzw. 32/3 GB) jeweils in den Farben „fine black“ und „bright white“ und liegt preislich bei 289 EUR für die kleinere und 349 EUR für die größere Version zzgl. Versandkosten.

Link zur Herstellerseite

Amazon spielt Update 1.5 auf das Fire TV

Amazon hat im Rahmen eines Updates für das FireTV-OS über Nacht die Version 1.5 released und spendiert damit einige neue Funktionen.

Amazon-Fire-TV_Update1-5

So ist der vorhandene USB-Port nun zum Anschluss eines USB-Massenspeichergeräts freigeschaltet worden und lässt euch den raren internen Speicher für heruntergeladene Apps und Spiele erweitern. Amazon liefert auch direkt eine Auswahl geeigneter USB-Speicher mit.

Als zweite große Verbesserung hat Amazon nun die Möglichkeit implementiert, sich über Benutzernamen und Passwort mit einem Hotel-WLAN zu verbinden. Dies ist häufig in unverschlüsselten, öffentlichen Netzwerken erforderlich, wenn die Authentisierung für das Netzwerk in einem Portal vorgenommen wird. Wer sein Fire TV also auf Reisen gerne mitnimmt, dem sollte diese Funktion nützlich erscheinen.

Als dritten Punkt hat man X-Ray auf dem Amazon Fire TV verbaut. X-Ray nutzt Informationen von IMDb, um einen Schauspieler und Musik in einer Szene zu identifizieren, etwas über die Biographie des Schauspielers herauszufinden und mehr. Dazu muss man einfach die Oben-Taste auf der Amazon Fire TV-Fernbedienung drücken.

Raspberry Pi 2

Kürzlich haben die Entwickler der Raspberry Pi Foundation die zweite Generation ihres populären Einplatinen-Computers präsentiert.

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Dieser bietet nun dank seiner auf der ARM Cortex-A7-Architektur basierenden Quadcore-CPU mit 900 Mhz Taktfrequenz eine (verhältnismäßig) deutlich verbesserte Leistung als das Vorgängermodell. Ebenso der RAM kann sich mit einer Verdopplung auf 1 GByte sehen lassen und man spricht beim Raspberry Pi 2 insgesamt sogar von einer Ver-6-fachung der Leistung.

Die Anschlussvielfalt sieht hierbei einen 100-MBit/s-Ethernet- und HDMI-Port, einen kombinierten 3,5-Millimeter-Audio- und Composite-Video-Anschluss, 40 GPIOs, ein Kamera- und Display-Interface, vier USB-Ports sowie einen MicroSD-Kartenleser vor.

Eine weitere Neuerung neben der breiten Streuung kompatibler ARM GNU/Linux-Distributionen stellt auch die Lauffähigkeit von Microsofts kommendem Betriebssystem Windows 10 dar. Allein dies dürfte viele Käufer des Strom-sparenden Mini-Computers anlocken, welche bisher keine Linux-Affinität mit sich bringen.

Die erste Charge wurde mit 100.000 Stück beziffert. Bei Recherchen in diversen Onlineshops fällt auf, dass bisher nur relativ wenig Händler den Raspberry Pi 2 vorrätig haben. Die Preisspanne bewegt sich derzeit zwischen rund 40 und 60 EUR, was vermutlich auch auf gewisse Engpässe zurückzuführen ist.

Raspberry Pi B+ erschienen

raspberry-pi-logo

Mit dem RPi in der Variante B+ bringt die Raspberry Pi Foundation seit heute einen Nachfolger des millionenfach verkauften Einplatinen-Computers auf den Markt.

Er unterscheidet sich von seinem Vorgänger in den folgenden Punkten:

  • 4 statt 2 USB 2.0 Ports
  • 40 statt 26 Pins (GPIO-Header)
  • MicroSD- statt SD-Karten-Slot
  • Gesteigerte Audioqualität (weniger Rauschen)
  • Reduzierter Energiebedarf (um ca. 0,5 und 1 Watt)

Weitere Modifikationen im Vergleich zum Modell B gibt es nicht. Auch der Preis bleibt nahezu unverändert. Bei Amazon ist der Raspberry Pi B+ ab sofort erhältlich erhältlich.

Die bisherige B-Variante wird jedoch weiterhin verkauft werden. Wer umsteigen möchte sollte jedoch wissen, dass bisherige Gehäuse nicht weiter verwendet werden können. Schließlich wurde allein die Anzahl der USB-Slots verdoppelt.

Das iPhone ist nun 7 Jahre alt

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Heute vor sieben Jahren startete Apple mit dem Verkauf seines ersten Smartphones in den USA.

Das Gerät war im Gegensatz zu heute nur mit einem Datentarif des amerikanischen Mobilfunkanbieters AT&T zu haben. Doch trotz des hohen Preises wurde Steve Jobs Vorstellung von einem Smartphone zum Kassenschlager und vor den Stores bildeten sich lange Schlangen.

Denn im Vergleich zur Konkurrenz wollte man sich stark von den bis dato erhältlichen Blackberry-Geräten, Palms usw. abheben. Auffälligstes Merkmal dürften wohl die nicht vorhandene starre Tastatur und die ausgeklügelten Software-Features gewesen sein. Der Touchscreen – für welchen kein Stylus von Nöten war – begeisterte die Massen.

In Deutschland war das iPhone dann ab November erhältlich.

Interessant und amüsant zugleich ist die Keynote des ersten iPhone. Diese Präsentation wurde von Steve Jobs im Januar 2007 gehalten.