WhatsApp-Update: Fett, kursiv und durchgestrichen leicht gemacht

whatsapp-iconWie man in WhatsApp bereits seit Langem fett, kursiv und durchgestrichen texten kann, habe ich seinerzeit in diesem Beitrag beschrieben.

Mit dem nun erschienenen Update für das iPhone haben es die Entwickler leichter gemacht, die Funktion zu verwenden.

Ihr müsst jetzt nicht mehr mit Tilde (~), Unterstrich (_) und Sternchen (*) agieren, sondern braucht die entsprechende Textstelle nur noch markieren und im Auswahlmenü über den Punkt „BIU“ die gewünschte Auswahl treffen:

WhatsApp Format Menu

WhatsApp Format

Die Funktion kann bei etwas längeren Texten zum Hervorheben oder Korrigieren recht hilfreich sein.

Kritische Lücke in VMware geschlossen

zero-day-initiative

Nachdem beim Pwn2Own-Wettbewerb von ambitionierten Sicherheitsforschern in einem dreistufigen Ausnutzen von Schwachstellen der Ausbruch aus einer virtuellen Maschine gelungen war, hat VMware mit einem Update nachgelegt und zumindest das Fehlverhalten der eigenen Software in den Griff bekommen.

Im Rahmen des Wettbewerbs Pwn2Own gelang es Forschern zuvor, den in der Regel schwierig zu bewerkstelligen Ausbruch aus einer virtuellen Maschine (VM) zu bewerkstelligen. Dieses Angriffsszenario ist ebenso beliebt wie gefürchtet, da ein solcher Escape bei einem Hosting-Provider über das Wirtssystem theoretisch auch den Zugriff auf die virtuellen Server von anderen Kunden ermöglicht.

Um den Hack zu bewerkstelligen, wurde zunächst ein Fehler in der JavaScript-Engine von Microsoft Edge durch den Besuch einer präparierten Website ausgenutzt, um Code innerhalb der Edge-Sandbox auszuführen.

Im Folgeschritt, wurde wiederum ein Fehler im Kernel von Windows 10 (also dem OS der virtuellen Maschine) zum Ausbruch aus der Sandbox verwendet, um das Gastsystem zu kompromittieren.

Im dritten und letzten Schritt bediente man sich nun noch einer Schwachstelle in der Hardware-Simulation des Wirtssystems und übernahm somit die komplette Kontrolle über den Host.

Dem erfolgreichen Team winkte ein Preisgeld in Höhe von 105.000 USD.

In eigener Sache: Umstellung auf HTTPS (SSL/TLS)

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Kurzes Update in eigener Sache: In diesem Monat wurde startapp.de auf SSL/TLS-Verschlüsselung umgestellt.

Dieser Schritt erscheint vor der immer größer werdenden Bedeutung von Verschlüsselung auch beim Betrachten regulärer Webseiten und Blogs ein sinnvoller Schritt.

Nicht zuletzt, weil Google durch Zertifikate abgesicherte Blogs und Co. präferiert.

Damit wird aber nicht nur das reine Surfen sicherer, sondern auch beim Verfassen von Kommentaren werden eure Daten nun vor neugierigen Blicken geschützt.

WhatsApp mit Einladungen zu Gruppen

whatsapp-iconSicherlich kein Must-have für jedermann, aber für den einen oder anderen bestimmt interessant zu wissen.

Mit einem der kürzlich erschienenen Updates hat WhatsApp die Möglichkeit geschaffen, dass Gruppen-Administratoren andere Personen einladen können.

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Bisher war nur das reine (ungefragte) Hinzufügen möglich, was je nach Größe und Art der Gruppe vielleicht nicht jedem recht war.

Somit wurde hier ein Schritt nach vorn in puncto Netiquette getan, denn es bleibt damit jedem frei überlassen, ob sie oder er dem Einladungslink folgt und damit einer Gruppe beitreten möchte.

Der individuelle Gruppenlink kann auf gewohnten Wegen (z.B. E-Mail) oder auch als QR-Code geteilt werden.

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Viel Spass beim Ausprobieren und Vernetzen.

Scanner Pro von Readdle nun mit OCR-Texterkennung

Aus dem Hause Readdle kommen viele bekannte Productivity-Apps für iOS wie zum Beispiel Documents, PDF Expert, Printer Pro oder Calendars 5.

Zum Sortiment gehört ebenfalls Scanner Pro, welches kürzlich ein umfangreiches Update erfahren hat.

Readdle-Scanner-Pro

So wurden unter anderem eine Perspektivkorrektur eingeführt, um aufgeschlagene Bücher, Zeitschriften oder jedes andere Dokument verzerrungsfrei und durch die verbesserte Farbverarbeitung bestmöglich ablichten zu können.

Ebenfalls wurde eine Workflow-Funktion implementiert, um nach dem Scan bestimmte Arbeitsabläufe zu automatisieren, wie z.B. das Generieren von eMails oder der Upload in die Cloud.

Als zugkräftigste Neuerung kristallisiert sich jedoch die OCR-Funktion heraus. Diese macht es möglich, Texte aus unterschiedlichen Sprachen zu erkennen, um Sie weiter verarbeiten zu können. Zu den Sprachen gehören Englisch, Deutsch, Italienisch, Französisch, Spanisch, Russisch, Portugiesisch, Niederländisch, Türkisch, Polnisch, Schwedisch und Norwegisch.

Einziger Kritikpunkt ist, dass man die Scans nicht als Text-PDF nach iBooks exportieren kann. Gemeint ist, dass die erzeugten PDFs nicht direkt als durchsuchbare PDF gespeichert werden können.

Für bestehende Nutzer enstehen keine zusätzlichen Kosten. Die neuen Funktionen werden kostenfrei via Update zur Verfügung gestellt.