SanDisk Cruzer Extreme USB 3.0

Wer auf der Suche nach einem schnellen USB-Stick ist, dem kann ich den SanDisk Cruzer Extreme USB 3.0 nur empfehlen. In meinem Fall ist es die Variante mit 64 Gigabyte.

Ich habe lange recherchiert und mich dann doch dazu entschlossen, knapp das Doppelte im Vergleich zu einem USB 2.0 Speicherstick hinzulegen. Im Endeffekt hat es sich rentiert. Denn was bringt einem die große Speicherkapazität, wenn es Stunden dauert diese überhaupt zu füllen?!SanDisk_Cruzer_Extreme_angled

Neben dem Speicherstick habe ich mir noch ein DELOCK USB 3.0 Verlängerungskabel bestellt. So kann der Stick bequem vom Schreibtisch aus an- und abgesteckt werden.

Geschwindigkeitseinbußen durch das Kabel selbst konnte ich erfreulicherweise nicht feststellen. Vielmehr spielt eher die Größe der zu übertragenden Dateien eine Rolle. So dauert es z.B. länger eine Gesamtdatenmenge von 16GB bestehend aus vielen kleinen Files zu kopieren, als eine einzige Imagedatei der gleichen Größe. Testobjekt war das Backup von meinem Raspberry Pi.

Da die Anzeige von Windows teilweise nicht wirklich aussagekräftig ist, habe ich die Geschwindigkeit auch nochmal mit CrystalDiskMark verifiziert:

CrystalDiskMark

Das Ergebnis erfüllt die von SanDisk versprochenen Werte voll und ganz bzw. übertrifft diese sogar.

Abgerundet wird das Angebot mit der hauseigenen Software SanDisk SecureAccess. Diese schützt Dateien in einem verschlüsselten, passwortgeschützten Ordner mit 128-bit-AES-Verschlüsselung.

SSH-Client für Android & iOS

server-auditor-logoWer auf der Suche nach einem mobilen SSH-Client für das iPad oder Android-Tablet ist, der sollte sich die Applikation namens Server Auditor unbedingt ansehen. Damit lässt sich auch von unterwegs eine verschlüsselte Verbindung zu einer Kommandozeile, wie z.B. auf einem Root-Server in einem entfernten Rechenzentrum, herstellen. Die App ist sowohl bei Apple iTunes, als auch Google Play kostenlos erhältlich.

Dieser Secure Shell-Client bringt unter anderem folgende Features mit:

  • Mehrere, simultane Verbindungen
  • Historie & Favoriten
  • Ausrichtung im Hoch- oder Querformat
  • Anpassbare Farben und Schriftarten
  • Simulierte Alt-, Esc-, Strg bzw. Ctrl-Tasten
  • Login-/Passwort-Management
  • Gesten-Steuerung

Die App ist übrigens auch für das iPhone und Android-Smartphones verfügbar.

Google verhandelt mit WhatsApp

whatsapp-iconMomentan wird gemunkelt, dass Google aufgrund der mehr schlecht als recht laufenden eigenen Messenger-Dienste namens Talk und Voice mit den Entwicklern des weit verbreiteten WhatsApp verhandelt. So berichtet es Digital Trends. Ein möglicher Kaufpreis soll sich den Angaben zufolge bereits auf 1 Milliarde USD hoch geschaukelt haben.

Mehrmals ist WhatsApp aufgrund bekannt gewordener Sicherheitslücken in die Schlagzeilen geraten. Die Entwickler waren des Öfteren nicht sehr kooperativ, wie man an vielen Stellen lesen konnte. Wie es bei einer erfolgreichen Übernahme mit dem Dienst weitergehen wird, kann derzeit noch nicht konkret gesagt werden. Das heißt natürlich auch, dass eine Abschaltung nicht ausgeschlossen werden kann um die eigenen Services zu pushen.

Ein gute Alternative zu WhatsApp ist übrigens hike. Es handelt sich hierbei um eine Neuentwicklung aus Indien, die m.E. mit großen Schritten voran schreitet. Implementiert wurde in einem der letzten Updates nun endlich auch die angekündigte Verschlüsselung. Einen Blick ist die App definitiv wert.

MTV unlimited: Bald neue Smartcard erforderlich

Mich erreichte heute die Nachricht eines Smartcard-Händlers meines Vertrauens, dass die bisher im Einsatz befindliche Conax-Karte für MTV unlimited zum 01.07.2013 durch einen Nachfolger ersetzt wird.

Doch was bedeutet das konkret?

• Die neuen Ticket-Codes sind mit den bisherigen TechniSat-Chipkarten nicht kompatibel
• Alte Karten werden nicht kostenfrei ersetzt, möglicher Preis ca. 25,00 EUR
Aktivierte Guthaben, die über den Termin hinausgehen, verfallen nicht und bleiben gültig
Noch nicht eingelöste Tickets müssen bis zum 30.06.2013 aktiviert werden
• Ab dem 01.07.2013 verlieren nicht eingelöste Codes ihre Gültigkeit

mtv-unlimited

Mir liegt auch ein Auszug aus der eMail einer Mitarbeiterin der TechniSat Digital GmbH vor, welche den Sachverhalt bestätigt. Demnach bleiben die auf den jetzigen Smartkarten vorhandenen Aufladungen aktiv bis zum Ablauf des Guthabens, also quasi auch über den Smartcard-Wechsel hinaus. Die jetzigen Karten werden also am 30.06.2013 nicht abgeschaltet.

Ob es jetzt Sinn macht, die eigene Smartcard bis zum Sankt Nimmerleinstag aufzuladen um die (voraussichtlichen) 25,00 EUR zu sparen, muss jeder für sich entscheiden 😉

WebDAV einrichten

WebDAV stellt eine Erweiterung des HTTP-Protokolls dar und kann nicht nur für einzelne Dateien, sondern auch zum Up- und Download von ganzen Ordnerstrukturen verwendet werden. Wenn ihr einen solchen WebDAV-Zugang habt, bietet dieser interessante Möglichkeiten um Dateien auf einen Server hochzuladen. Ein wesentlicher Vorteil ist die Tatsache, dass der gesamte Netzwerkverkehr bei WebDAV im Vergleich zu FTP (Port 21) über Port 80 und ggf. 443 (SSL) abgewickelt wird. Das sind die gleichen Ports, über welche ein Webserver standardmäßig angesprochen wird. Somit müssen an der Firewall keine zusätzlichen Portfreigaben eingerichtet werden und man kann es von (fast) überall nutzen. Die heutigen Desktop-Betriebssysteme und sogar Smartphones beherrschen WebDAV mittlerweile von Hause aus. In der Regel ist keine zusätzliche Software oder Konfiguration erforderlich.

Am Beispiel von Windows zeige ich euch, welche Schritte ihr durchführen müsst. Im Windows Explorer wählt ihr die Option „Netzlaufwerk verbinden„. Es öffnet sich daraufhin ein Dialogfenster. In diesem erfasst ihr folgende Daten:

  • Laufwerk: Beliebiger Laufwerksbuchstabe
  • Ordner: Die Adresse der Freigabe. Sie setzt sich zusammen aus dem
    • Protokoll (// oder //)
    • Servernamen
    • Freigabenamen
      Beispiel: //webdav.example.com/Freigabename
  • Häkchen bei „Verbindung bei Anmeldung wiederherstellen“ (optional)
  • Häkchen bei „Verbindung mit anderen Anmeldeinformationen herstellen“

Empfohlen wird natürlich SSL-Verschlüsselung (https). Dieses Feature ist aber von eurem Anbieter abhängig. Wenn es dort nicht angeboten wird, sollte man vorsichtig sein, da die Login-Daten usw. im Klartext übertragen werden (Vorsicht in öffentlichen WiFi-Netzwerken). Nach einem Klick auf „Fertig stellen“ öffnet sich ein weiteres Fenster wo Benutzername und Kennwort abgefragt werden. Auf Wunsch könnt ihr die Anmeldedaten auch speichern. Das erspart die erneute Eingabe nach einem Neustart. Wenn alles korrekt erfasst wurde, bestätigt die Abfrage mit „OK“ und kurz darauf sollte ein weiteres Laufwerk im Explorer erscheinen. Wenn das nicht der Fall ist, gibt es zwei der häufigsten Problemursachen:

  1. Der Anbieter unterstützt kein SSL. In diesem Fall könnte man von https auf http switchen.
    Dies ist aber sehr unschön und zieht üblicherweise ein weiteres Problem nach sich.
  2. Ein Eintrag in der Windows-Registrierung verhindert im Regelfall die Verbindung mit unverschlüsselten Freigaben, also über http.

Wenn man nun auf Biegen und Brechen die Verbindung mittels unsicherer Standardauthentifizierung herstellen möchte, muss folgender Eingriff in der Registry vorgenommen werden. Macht dies nur, wenn ihr mit dieser Materie vertraut seit. Leider kann man dort auch viel falsch machen. Ruft den Registrierungs-Editor über „Start / Ausführen / regedit“ auf. Hangelt euch dann bis zu folgender Position durch:

HKEY_LOCAL_MACHINE \ SYSTEM \ CurrentControlSet \ services \ WebClient \ Parameters

Dort solltet ihr einen Eintrag namens „BasicAuthLevel“ vorfinden. Ist dieser wider erwarten nicht zu sehen, überprüft zunächst ob ihr dem obigen Pfad korrekt gefolgt seid. Wenn dieser stimmt legt einen neuen DWORD-Wert (32-bit) an. Der vorhandene bzw. neue Eintrag wird auf den Wert 2 festgesetzt. Das bedeutet, dass die Authentifizierung kein SSL erfordert. Solltet ihr euch irgendwann mal umentscheiden, ändert diesen Value einfach auf 1. Wenn das soweit erledigt ist, sollte der Verbindungsaufbau nach einem Neustart funktionieren.

Wo wir aber gerade in der Registry sind, kann man bei Bedarf noch eine weitere kleine Änderung vornehmen. Standardmäßig ist die Dateigröße bei dieser Methode auf knapp 50 MB begrenzt. Das erkennt man an gleicher Stelle am Eintrag „FileSizeLimitInBytes„. Dort ist als Dezimal-Wert 50000000 vorbelegt sein. Diesen Wert könnt ihr natürlich erhöhen. Für bis zu ein Gigabyte große Dateien ersetzt diesen z.B. durch 1073741824 Bytes (1024^3). Man sollte jedoch wissen, dass ein Transfer einer Datei solchen Ausmaßes einige Zeit in Anspruch nimmt und Windows keine aussagekräftigen Geschwindigkeits- und Restzeitangaben liefert. Einen sehr guten Freeware-Client stellt in diesem Zusammenhang BitKinex dar. Dieser liefert präzise Messergebnisse und es können auch etwaige Verbindungsprobleme näher untersucht werden.