iOS-Workflow: Song2WhatsApp

Apples mobiles Betriebssystem iOS bietet an und für sich viele Möglichkeiten, Dinge mit anderen Menschen zu teilen. Sei es via Facebook, Twitter, SMS, iMessage oder per Mail.

Es fehlte mir jedoch die Möglichkeit, schlicht und einfach Sänger und Titel aus der Apple-eigenen Musik-App heraus zu sharen. Zwar wird dort unter anderem auch WhatsApp angeboten, unschön finde ich jedoch den direkten Link zu iTunes.

Erfreulicherweise gibt es für solche Zwecke die App Workflow (Link zum Appstore). Diese kommt bereits mit einem umfangreichen Script-Angebot daher, um wiederkehrende oder standardisierte Aufgaben schnell und einfach auszuführen.

Da es jedoch noch kein passendes Script gab, welches den aktuellen Artist und Track zur WhatsApp-Freigabe bereitstellt, habe ich mich daran gemacht und selbst ein kleines Script geschrieben. Es wurde von mir auf den Namen Song2WhatsApp getauft.

Wenn ihr Workflow installiert habt, könnt ihr Song2WhatsApp mit diesem Link auf dem iPhone importieren.

Wer das Script gerne selbst nachbauen möchte, kann die nachfolgenden Screenshots zu Hilfe nehmen:

Song2WhatsApp-Ablauf

Die komplette URL lautet:
whatsapp://send?text=Song2WA (als Variable)

Über das Zahnrad im rechten oberen Bildrand könnt ihr zusätzlich definieren, dass es sich um eine Action Extension handelt. Dann klappt der Aufruf auch direkt aus der Musik-App heraus.

Es kann natürlich ebenfalls ein Link auf dem Homescreen erzeugt werden, um Song2WhatsApp während der Musikwiedergabe aufzurufen.

WhatsApp-Alternative? Threema!

threemaFast ein Jahr ist es her, da machten Gerüchte die Runde, dass der weitverbreitete Kurz-Nachrichten-Dienst WhatsApp durch Google übernommen werden könnte. Dies wurde kurze Zeit später aber dementiert.

Doch nachdem vor Kurzem offiziell der Kauf von WhatsApp durch das soziale Netzwerk Facebook bestätigt wurde, machen sich viele User zu Recht Gedanken um die Sicherheit ihrer Daten und persönlichen Kommunikation.

Wer nun auf der Suche nach einer sicheren Alternative ist, dem sei die Schweizer Erfindung Threema wärmstens empfohlen. Die App, welche es sowohl für das iPhone als auch Android-Smartphone gibt, wartet lautet Beschreibung mit den folgenden Funktionen auf:

  • Ende-zu-Ende-Verschlüsselung von Textnachrichten, Bildern, Videos und GPS-Standorten
  • Kontaktsynchronisation (optional): andere Threema-Benutzer automatisch finden
  • Eigenen Standort auf einer Karte teilen
  • Öffentliche Schlüssel der Kontakte ganz einfach durch Scannen eines QR-Codes innerhalb der App überprüfen
  • Netzwerk-Verbindungsstatus auf einen Blick: die Farbe des Bandes unterhalb der Navigationsleiste zeigt an, ob die App gerade mit dem Server verbunden ist

Durch die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung hat bei Threema selbst der Serverbetreiber keine Möglichkeit, die Nachrichten mitzulesen. Die Server sind übrigens in der Schweiz beheimatet und nicht wie bei WhatsApp in den USA.

WhatsApp dementiert Google-Übernahme

whatsapp-iconDer Instant Messaging-Dienst WhatsApp weist die vor wenigen Tagen aufgekommenen Verkaufsgerüchte zurück. Entgegen dem, was am Wochenende bei Digital Trends zu lesen war (Artikel vom 07.04.2013), steht WhatsApp Inc. derzeit wohl nicht mit Google im Gespräch.

So berichtet es AllThingsD und beruft sich auf ein Interview mit dem Leiter des WhatsApp Business Developments.

Google verhandelt mit WhatsApp

whatsapp-iconMomentan wird gemunkelt, dass Google aufgrund der mehr schlecht als recht laufenden eigenen Messenger-Dienste namens Talk und Voice mit den Entwicklern des weit verbreiteten WhatsApp verhandelt. So berichtet es Digital Trends. Ein möglicher Kaufpreis soll sich den Angaben zufolge bereits auf 1 Milliarde USD hoch geschaukelt haben.

Mehrmals ist WhatsApp aufgrund bekannt gewordener Sicherheitslücken in die Schlagzeilen geraten. Die Entwickler waren des Öfteren nicht sehr kooperativ, wie man an vielen Stellen lesen konnte. Wie es bei einer erfolgreichen Übernahme mit dem Dienst weitergehen wird, kann derzeit noch nicht konkret gesagt werden. Das heißt natürlich auch, dass eine Abschaltung nicht ausgeschlossen werden kann um die eigenen Services zu pushen.

Ein gute Alternative zu WhatsApp ist übrigens hike. Es handelt sich hierbei um eine Neuentwicklung aus Indien, die m.E. mit großen Schritten voran schreitet. Implementiert wurde in einem der letzten Updates nun endlich auch die angekündigte Verschlüsselung. Einen Blick ist die App definitiv wert.