WLAN-Gastzugang in der FRITZ!Box einrichten

AVM-Fritz-LogoWer über eine AVM FRITZ!Box verfügt und seinen Besuchern gerne die Nutzung seiner DSL-Leitung erlauben möchte, für den könnte der WLAN-Gastzugang in dem beliebten Router eine Möglichkeit darstellen. So können Freunde und Bekannte ihr Smartphone einklinken und somit auch in Mobilfunk-technisch schlecht versorgten Gebieten oder Gebäuden online bleiben.

Innerhalb weniger Minuten hat der Gastgeber einen solchen Zugang erstmalig eingerichtet. Dieses Gastnetz läuft dann quasi parallel zum „Haupt-Netzwerk“ und daran angemeldete Benutzer werden vom Rest des heimischen Netzwerks isoliert. Das heißt, die Besucher können nicht auf private Freigaben, NAS-Server oder ähnliches zugreifen. Sie erhalten lediglich Zugang zum Internet.

Zu finden ist diese Möglichkeit nach der Anmeldung an der FRITZ!Box im Hauptmenü unter WLAN / Gastzugang. Empfohlen wird eine starke WPA2-Verschlüsselung. Ebenso sollten gewünschte Vorgaben hinsichtlich der automatischen Deaktivierung gemacht werden. Zum Beispiel erst dann, wenn der letzte Gast abgemeldet ist.

Dieser Gastzugang ist eigentlich eine feine Sache. Doch auch diesen sollte man nur Freunden zur Verfügung stellen, denen man 100%ig vertraut. Denn letztendlich surfen diese über eure IP-Adresse im Internet. Sollte es also zu irgendwelchen Problemen rechtlicher Natur kommen, wird man sich an euch als Anschlussinhaber wenden.

Dieser Punkt muss auch bedacht werden, wenn man vorhaben sollte sich mit dem Nachbarn die Kosten für den Internetzugang zu teilen. Meine persönliche Haltung dazu: Jeder soll seinen eigenen Anschluss bezahlen, dann gibt es im Falle des Falles auch keinen Nachbarschaftsstreit.

Amazon präsentiert neuen Kindle Paperwhite

Amazon hat heute seinen neuen Kindle Paperwhite vorgestellt. Nach eigenen Angaben ist der Kindle seit sechs Jahren der meistverkaufte eBook-Reader der Welt.

Mit der neuen Generation verspricht Amazon ein Display mit schärferen Kontrasten, eine verbesserte integrierte Beleuchtung, einen leistungsstärkeren Prozessor und die neueste Touchscreen-Technologie.

Kindle_Paperwhite

Darüber hinaus wurde er mit neuen Funktionen versehen, darunter zum Beispiel PageFlip. Hiermit soll seitenweises querlesen oder von Kapitel zu Kapitel springen – ohne die zuletzt gelesene Seite zu verlieren – möglich sein. Mit dem integrierten Vokabeltrainer werden sämtliche nachgeschlagenen Wörter in einfach zu verwendende Karteikarten verwandelt. Die Smart-Lookup-Funktion umfasst laut Amazon ein Wörterbuch und Wikipedia, damit ohne die zuletzt gelesene Seite verlassen zu müssen Begriffe nachgeschlagen werden können.

Deutlich von regulären und in der Regel teureren Tablet-PCs abheben möchte sich Amazon durch eine Displayoberfläche, welche ganz ohne Spiegeleffekte sogar das Lesen in hellem Sonnenlicht ermöglicht. Zudem soll der Kindle Paperwhite 30% leichter sein als das iPad Mini. Einhändiges lesen soll somit problemlos möglich sein. Auch beim Akku wurden die Ziele hoch gesteckt. Dieser soll angeblich nicht nur wenige Stunden, sondern wochenlang halten. Um eine Überanstrengung der Augen zu vermeiden wurde auch die integrierte Beleuchtung verbessert. Amazon spricht bei diesem Merkmal von der „nächsten Generation“.

Erhältlich ist der neue eBook-Reader in einer reinen WLAN-Version und einer Variante mit zusätzlichem 3G-Modul. Er wird in Deutschland am 09. Oktober diesen Jahres erscheinen, kann aber bereits jetzt reserviert werden.

WLAN optimieren

wlanEs gibt heutzutage kaum ein Gerät, welches ohne die drahtlose Netzwerktechnik auf den Markt gebracht wird. Sei es ein Smartphone, Tablet, Notebook, Spielekonsole, Internet-Radio, Fernseher oder Media-Player. Die Liste kann fast endlos fortgeführt werden. Klar, es ist praktisch wenn man in jedem Raum und sogar im Garten mit Internet versorgt ist, doch es bringt gleichzeitig auch mehrere Probleme mit sich.

Man findet in der Regel eine heterogene Systemlandschaft vor, da ältere Geräte nur wenige Standards unterstützen, wohingegen neuere auch auf alternative Frequenzen ausweichen können. Es kann also durchaus Sinn machen,  über den Kauf eines neuen WLAN-Routers nachzudenken. Häufig sind die vom DSL-Provider mitgelieferten nämlich keine glückliche Lösung und die ganze Problematik wird durch diese 0815-Router eigentlich nur zusätzlich verschärft. Im Endeffekt leiden die Benutzer – sofern es ihnen auffällt – unter den langsamen WLAN-Verbindungen. Für den Provider ergibt sich durch die Plug ’n Play-Technik natürlich weniger Supportaufwand. Doch was kann man tun?

Die meisten Funknetze werden heutzutage im 2,4 GHz-Modus betrieben. Dieses Frequenzband mit seinen 13 Kanälen ist jedoch gerade in Ballungsgebieten teilweise stark überlastet. Die Folge ist, dass sich die Funknetze gegenseitig stören. Man sollte das genauer untersuchen und einen von der Voreinstellung im Router abweichenden Kanal wählen. Die FRITZ!Box zum Beispiel kann benachbarte Funknetze grafisch darstellen. Im Idealfall nimmt man einen Kanal der möglichst weit entfernt von anderen Netzen ist. Als Software-Alternative zur Analyse der WLAN-Umgebung eignet sich das Programm inSSIDer.

Auch der Aufstellungsort ist entscheidend. Der Router sollte nicht in der hintersten Ecke versteckt werden, sondern möglichst „Sichtkontakt“ zum verwendeten Gerät haben. Ideal wäre zum Beispiel, wenn dieser an der Decke oder möglichst weit oben installiert wird. Nicht immer direkt vermeidbar, aber dennoch erwähnenswert: Stahlbeton und feuchte Wände absorbieren die Funkstrahlung. Letztere deshalb, weil 2,4 GHz der Resonanzfrequenz von Wasser entspricht. Auch Mikrowellen, DECT-Telefone und metallische Gegenstände wirken sich negativ auf die Übertragungsqualität aus.

Damit wären wir auch schon beim nächsten Optimierungspunkt: Das Frequenzband.
Ein Ausweichen auf den 5 GHz-Betrieb bietet neben höheren Datenübertragungsraten auch den Vorteil, dass dieser Bereich kaum von den üblichen Anwendern genutzt wird. Ein Wechsel ist jedoch nur möglich, wenn erstens der Router diesen Modus unterstützt und zweitens alle Endgeräte hierfür ausgelegt sind. Dies muss im Vorfeld überprüft werden. Möchte man 2,4 GHz und 5 GHz simultan nutzen, so ist ein Dual-Band-fähiger Router erforderlich. Ein Beispiel für den Kabelanschluss ist die FRITZ!Box 6490.

Wenn sich der zu versorgende Bereich sehr weit erstreckt, kann man auch den Einsatz eines Repeaters in Betracht ziehen. Im Gegensatz zu dem, was viele häufig behaupten: Ein WLAN-Repeater verstärkt das Signal nicht. Dies ist schon aus regulierungs-technischen Gründen nicht zulässig. Vielmehr wird er als eigenständiger Client am Router angemeldet und bietet WiFi-Geräten wiederum die Möglichkeit, sich an ihm anzumelden. Dies hat zur Folge, dass sich der versorgte Bereich nahezu verdoppelt, die Übertragungsrate jedoch halbiert wird, weil sämtlicher Netzwerk-Traffic nicht mehr direkt zum Router geht, sondern über den Repeater abgewickelt wird.

FRITZ!Box 6490 Cable

Auf der diesjährigen Computermesse CeBIT präsentiert AVM seinen neues Flaggschiff für den multimedialen Kabelanschluss. Die FRITZ!Box 6490 ist für zukünftige Geschwindigkeits-Steigerungen im Kabelnetz durch den verschärften Einsatz von Kanalbündelung bestens gerüstet. Auch in Sachen WLAN hat sich einiges getan. Hier die Top-Features im Überblick:

  • 24 Kanäle für den Downstream
  • 8 Kanäle für den Upstream
  • Gleichzeitiger WLAN-Funk im 2,4-GHz- und 5-GHz-Bereich
  • WLAN AC mit Übertragungsraten von bis zu 1.300 MBit/s im 5-GHz-Frequenzband
  • Smartphones & Tablets empfangen per WiFi das TV-Programm des Kabelanschlusses
  • HD-Videostreaming

Des weiteren bietet sie vier Gigabit-Ethernet-Anschlüsse und natürlich eine integrierte Telefonanlage für den Einsatz von Analog-, ISDN-, DECT- und IP-Telefonen. Support von Smart-Home-Anwendungen und FRITZ!Apps runden die ganze Sache ab. Man darf also gespannt sein!