neXt Launcher 3D

xL3D_0Wenn euch die standardmäßige Oberfläche eures Android-Smartphones zu langweilig ist, probiert doch mal den neXt Launcher 3D vom GO Launcher Dev Team aus. Damit könnt ihr eueren Androiden nicht nur mit 3-dimensionalen Effekten und vielen interessanten Animationen aufhübschen, sondern die Bedienung auch deutlich vereinfachen.

Wenn man normalerweise von Seite zu Seite mit Unterbrechung wischen muss, genügt es bei diesem Launcher den Daumen wenige Augenblicke auf dem Home-Screen gedrückt zu halten und schon verwandelt sich die Seitenansicht in ein 3D-Modell. Es kann dann blitzschnell auf die gewünschte Zielseite rotiert werden. Das ist nicht nur praktisch, sondern sieht auch spitzenmäßig aus.

Doch das ist nicht das Einzige, was diese Oberfläche zu bieten hat. Mit an Board sind auch eine ganze Reihe eigens entwickelter 3D-Icons für das Menü, Telefon, Kontakte, Browser, e-Mail, Kamera, Google Maps etc. Die Icons von Anwendungen, die über Google Play installiert wurden, werden in anpassbaren Rahmen dargestellt. Wahlweise kann sogar die App-Beschriftung abgeschaltet werden. Auch hinsichtlich der Anordnung bleiben keine Wünsche offen. Während ihr von iOS oder Samsung’s TouchWiz-Oberfläche gewohnt seid, dass alle Apps am Raster ausgerichtet werden müssen, so könnt ihr die Apps mit diesem Launcher nach Belieben anordnen, z.b. sichelförmig um diese mit dem Daumen bequem auszuwählen.

Das Entwickler-Team hat auch noch einige hausgemachte Widgets auf Lager, die optional heruntergeladen und installiert werden können. Darunter ein Musik-, Switch-, Uhr- oder Notification-Widget. Diese Erweiterungen sind kostenlos und auf jeden Fall zu empfehlen.

Zugegeben, der neXt Launcher 3D hat seinen Preis, er ist ihn aber in meinen Augen wert. Die Entwickler haben sich sehr viel Mühe gegeben und liefern regelmäßig Updates aus. Das kann man leider (ohne Namen zu nennen) nicht von jedem erhältlichen 3D-Launcher behaupten…

Mit den folgenden Screenshots könnt ihr euch ein selbst ein Bild machen. Auf dem zweiten sieht man übrigens das Musik- bzw. auch das Switch-Widget mit dem man ohne großen Aufwand WLAN, Bluetooth, den Vibrationsalarm usw. aktivieren oder deaktivieren kann. Einzig NFC könnte der ein oder andere dort vermissen. Aber das ist m.E. kein Maluspunkt.

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Microsoft OneNote Sync

Microsoft_OneNoteWer kennt das nicht? Man ist gerade unterwegs und hat einen genialen Einfall den man aber erst später in die Tat umsetzen kann. Papier und Stift hat man natürlich nicht dabei – wäre ja auch zu altmodisch. Schnell eine Memo im Handy abspeichern? Das hilft zumindest vorläufig. Was aber, wenn man die Idee dann am Rechner umsetzen möchte? Dann hat man nicht unbedingt sein Handy neben sich liegen und stößt erst nach Tagen wieder auf die Memo. Die ganze Sache droht so in Vergessenheit zu geraten. Doch erfreulicherweise haben sich die Entwickler aus Redmond etwas einfallen lassen und gar nicht mal so schlecht in die Realität umgesetzt. Die Rede ist von Microsoft OneNote.

OneNote ist ein selbstständiges Programm und Teil der MS Office-Suite. Es ist so simpel wie genial und erleichtert das tagtägliche Leben enorm. Doch wie geht das? Normalerweise werden die Notizbücher lokal auf dem Rechner abgespeichert. Das bringt uns reichlich wenig wenn wir unterwegs mit dem Smartphone etwas nachschlagen wollen. Die Lösung ist ein Cloud-Sync. Dazu benötigt man zunächst ein Microsoft-Konto. Das ist kostenlos, genau wie die 7 Gigabyte Speicherplatz. Wenn ihr bereits über ein XBox-Live-Konto verfügt, dann könnt ihr auch dieses nutzen.

Wenn ihr mit der Anmeldung durch seid, installiert noch schnell die SkyDrive-Software. Diese legt einen lokalen Sync-Ordner auf eurer Festplatte an und dieser wird in regelmäßigen Abständen mit der „Wolke“ abgeglichen. Als nächstes müsst ihr OneNote noch sagen, dass es das Notizbuch zukünftig online speichern soll. Das macht ihr bei geöffnetem OneNote über Datei / Freigeben / Freigeben in: Web. Nach Eingabe der richtigen Login-ID und des Passworts sollte die Kontaktaufnahme erfolgreich verlaufen. Ab diesem Zeitpunkt werden die Notizen online gespeichert.

Solltet ihr ein iPhone oder iPad haben, müsst ihr Euch OneNote noch im Appstore von Apple laden, Android-Nutzer steuern Google Play an. Die App ist bis 500 Notizen kostenfrei. Das sollte aber für’s erste (wenn überhaupt) reichen. Werbung gibt es bei der Lite-Version erfreulicherweise keine. Was mir aber in dem Zusammenhang aufgefallen ist: Die iOS-Vollversion kostet satte 10 EUR mehr als die Android-Variante. Aber wie gesagt …. (vorerst) überflüssig.

Wenn ihr die App startet, werdet ihr auch hier wieder nach der Login-ID und dem Kennwort gefragt. Wenn alles erfolgreich war, solltet ihr das Notizbuch nun auf eurem mobilen Gerät betrachten und ändern können. Ab sofort könnt ihr unterwegs Ideen aufzeichnen und zu Hause am PC umsetzen. Mir hat es schon in wenigen Wochen gute Dienste geleistet. 🙂