Unitymedia mit 400 MBit/s ab 2016

Im nächsten Jahr schaltet Unitymedia nochmals einen Gang zu und bietet passend dazu auch neue Hardware an.

Nachdem man in 2014 mit den 200 MBit/s-Tarifen auf dem Markt kam, soll in 2016 die Marke von 400 MBit/s erreicht werden.

Um diesen Geschwindigkeiten gerecht zu werden wurde ein neues Modem aufgelegt, welches nicht nur hinsichtlich der Technik, sondern auch in Sachen Optik überarbeitet wurde.

Unitymedia-Kabelmodem-Router

Es handelt sich dabei um einen Dual-Band-Router welcher den aktuellen WLAN-Standard 802.11ac (3×3 MIMO) unterstützt und somit dank 5-GHzTechnologie Übertragungsgeschwindigkeiten von bis zu 1.300 Mbit/s im drahtlosen Netzwerk verspricht.

Für Neukunden ist das neue Modem ab sofort erhältlich, Bestandskunden können ab dem nächsten Jahr darauf zugreifen oder sich im Rahmen der Telefon-Komfort-Option eine FRITZ!Box 6490 Cable von AVM sichern.

Highspeed: 200 MBit/s bei Unitymedia

unitymedia-logo

Ab November wird Unitymedia hinsichtlich der Geschwindigkeit beim Kabel-Internet wie bereits angekündigt zulegen. Ab dann sind beim Download bis zu 200 MBit/s möglich. Bisher beträgt die maximale Bandbreite im Downstream 150 MBit/s und 5 MBit/s im Upstream.

Der Preis hierfür soll bei den 2Play-Kombinationen aus Internet und Telefon 35 EUR in den ersten 12 Monaten und anschließend 42 EUR betragen.

Wie der Chief Technology Officer von Unitymedia KabelBW mitteilte, seien auf Basis des Übertragungsstandards DOCSIS 3.0 derzeit sogar Übertragungsraten von bis zu 600 MBit/s realisierbar.

Doch nicht nur der Downstream wird auf 200 MBit/s (25 MB pro Sekunde) angehoben, sondern auch der Upload erfährt dann eine Erhöhung auf 10 MBit/s (1,25 MB pro Sekunde).

WLAN-Gastzugang in der FRITZ!Box einrichten

AVM-Fritz-LogoWer über eine AVM FRITZ!Box verfügt und seinen Besuchern gerne die Nutzung seiner DSL-Leitung erlauben möchte, für den könnte der WLAN-Gastzugang in dem beliebten Router eine Möglichkeit darstellen. So können Freunde und Bekannte ihr Smartphone einklinken und somit auch in Mobilfunk-technisch schlecht versorgten Gebieten oder Gebäuden online bleiben.

Innerhalb weniger Minuten hat der Gastgeber einen solchen Zugang erstmalig eingerichtet. Dieses Gastnetz läuft dann quasi parallel zum „Haupt-Netzwerk“ und daran angemeldete Benutzer werden vom Rest des heimischen Netzwerks isoliert. Das heißt, die Besucher können nicht auf private Freigaben, NAS-Server oder ähnliches zugreifen. Sie erhalten lediglich Zugang zum Internet.

Zu finden ist diese Möglichkeit nach der Anmeldung an der FRITZ!Box im Hauptmenü unter WLAN / Gastzugang. Empfohlen wird eine starke WPA2-Verschlüsselung. Ebenso sollten gewünschte Vorgaben hinsichtlich der automatischen Deaktivierung gemacht werden. Zum Beispiel erst dann, wenn der letzte Gast abgemeldet ist.

Dieser Gastzugang ist eigentlich eine feine Sache. Doch auch diesen sollte man nur Freunden zur Verfügung stellen, denen man 100%ig vertraut. Denn letztendlich surfen diese über eure IP-Adresse im Internet. Sollte es also zu irgendwelchen Problemen rechtlicher Natur kommen, wird man sich an euch als Anschlussinhaber wenden.

Dieser Punkt muss auch bedacht werden, wenn man vorhaben sollte sich mit dem Nachbarn die Kosten für den Internetzugang zu teilen. Meine persönliche Haltung dazu: Jeder soll seinen eigenen Anschluss bezahlen, dann gibt es im Falle des Falles auch keinen Nachbarschaftsstreit.

Wer ist der beliebteste Internetanbieter?

gutefrage.net-logoDie bekannte Ratgeber-Community gutefrage.net hat in diesem Monat die Frage nach dem beliebtesten Internetanbieter gestellt.

Dabei können Nutzer verschiedene deutsche Internet-Provider anhand ihrer Geschwindigkeit, der Stabilität der Leitung, des Preises und natürlich ihrer Serviceleistungen bewerten.

Dabei spielen auch Kriterien wie die Dauer der Anschluss-Einrichtung oder enthaltene Leistungen – wie zum Beispiel einer Telefon-Flatrate – eine Rolle.

Die Mitglieder der Community können auf einer 5-Sterne-Skala ihre Bewertung abgeben und auch einen individuellen Erfahrungsbericht schreiben. Anhand dieser Einschätzungen können sich Interessenten, die vorhaben ihren aktuellen Anbieter zu wechseln, ein Bild von dem Provider Ihrer Wahl machen oder sich inspirieren lassen.

Wer es schafft, die Community bis zum 10.09.2013 für einen Favoriten zu begeistern, dem winkt ein Media Markt-Gutschein im Wert von 100 EUR oder einer von zwei Gutscheinen im Wert von je 50 EUR.

Zur Aktion geht es hier entlang

31 Terabit: Glasfaser-Streckenrekord aufgestellt

Nach eigenen Angaben hat der Ausrüster für Telekommunikation Alcatel-Lucent einen Rekord bei der Datenübertragung via Glasfaserkabel aufgestellt.

Alcatel_Lucent_Logo

Über eine Strecke von 7.200 Kilometern wurde eine Höchstgeschwindigkeit von 31 Terabit erreicht. Dies entspricht umgerechnet einer Bandbreite von 3.968 Gigabyte pro Sekunde.

Realisiert wurde dies mittels 155 Lasern, wobei jeder von ihnen eine Übertragungsgeschwindigkeit von ca. 200 Gigabit erzielte. Um Interferenzen zwischen den einzelnen Lichtsignalen zu vermeiden – welche naturgemäß eine Absenkung der Geschwindigkeit zur Folge haben – kam ein verbessertes Wavelength Division Multiplexing (WDM) zum Einsatz. Damit konnte die Fehlerquote maßgeblich reduziert werden.

Die Ergebnisse eröffnen neue Möglichkeiten bei der Datenübertragung mittels der interkontinentalen Unterseekabel.