Der Raspberry Pi 3 ist da

Jetzt ist es offiziell, denn die Raspberry Pi Foundation hat heute die 3. Generation ihres Mini-PCs vorgestellt.

Während durch die Veröffentlichung der FCC bereits erste Details ans Tageslicht kamen, ist nun die finale Ausstattung des RasPi 3 bekannt.

Raspberry Pi 3

Die nennenswertesten Neuerungen lauten wie folgt:

  • 1,2GHz 64-bit quad-core ARM Cortex-A53 CPU
  • Integriertes 802.11n WLAN
  • Bluetooth 4.1

Durch die 33% höhere Taktung verbunden mit diversen architekturellen Verbesserungen liefert das neue System mit dem BCM2837-SoC ca. 50-60% mehr Performance im 32-bit-Mode verglichen mit dem Vorgänger Raspberry Pi 2 oder (theoretisch) bis zu 10 mal mehr als die 1. Generation.

Hinsichtlich der übrigen Bestandteile bleibt es beim bisherigen Umfang.

Einzig der Stromverbrauch hat sich geringfügig erhöht, weshalb nun ein 2,5A-Netzteil (5V) für den reibungslosen Betrieb erforderlich ist.

Preislich bewegt sich der Raspberry Pi 3 im gleichen Segment wie seine Vorgänger.

Raspberry Pi 3 steht kurz vor Release

raspberry-pi-logo-smallFreunde des wohl populärsten Einplatinen-Computers können sich auf die kurz bevorstehende Veröffentlichung des Raspberry Pi 3 freuen.

Die US-amerikanische Federal Communications Commission (FCC) hat am nun mit einem Prüfdokument dafür gesorgt, dass quasi bestätigte Informationen über die Ausstattung des neuen Modells vorliegen.

So soll die 3. Generation erstmalig von Hause aus mit WLAN ausgestattet sein. Dies macht den Einsatz eines zusätzlichen USB-Sticks überflüssig, sofern man sich mit dem teils überfüllten 2,4 GHz-Band zufrieden gibt.

Darüber hinaus hat man dem RasPi 3 Bluetooth spendiert, welches den Minirechner zusammen mit WLAN out-of-the-box IoT-Ready (Internet of Things) machen soll.

Darüber hinaus kann man diversen Quellen entnehmen, dass ein neuer 64-bit-Prozessor auf der bekannten ARM-Architektur zum Einsatz kommen soll, welcher mit einer Taktung von 1,2 GHz daher kommen soll.

Raspberry Pi 2

Kürzlich haben die Entwickler der Raspberry Pi Foundation die zweite Generation ihres populären Einplatinen-Computers präsentiert.

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Dieser bietet nun dank seiner auf der ARM Cortex-A7-Architektur basierenden Quadcore-CPU mit 900 Mhz Taktfrequenz eine (verhältnismäßig) deutlich verbesserte Leistung als das Vorgängermodell. Ebenso der RAM kann sich mit einer Verdopplung auf 1 GByte sehen lassen und man spricht beim Raspberry Pi 2 insgesamt sogar von einer Ver-6-fachung der Leistung.

Die Anschlussvielfalt sieht hierbei einen 100-MBit/s-Ethernet- und HDMI-Port, einen kombinierten 3,5-Millimeter-Audio- und Composite-Video-Anschluss, 40 GPIOs, ein Kamera- und Display-Interface, vier USB-Ports sowie einen MicroSD-Kartenleser vor.

Eine weitere Neuerung neben der breiten Streuung kompatibler ARM GNU/Linux-Distributionen stellt auch die Lauffähigkeit von Microsofts kommendem Betriebssystem Windows 10 dar. Allein dies dürfte viele Käufer des Strom-sparenden Mini-Computers anlocken, welche bisher keine Linux-Affinität mit sich bringen.

Die erste Charge wurde mit 100.000 Stück beziffert. Bei Recherchen in diversen Onlineshops fällt auf, dass bisher nur relativ wenig Händler den Raspberry Pi 2 vorrätig haben. Die Preisspanne bewegt sich derzeit zwischen rund 40 und 60 EUR, was vermutlich auch auf gewisse Engpässe zurückzuführen ist.

Raspberry Pi B+ erschienen

raspberry-pi-logo

Mit dem RPi in der Variante B+ bringt die Raspberry Pi Foundation seit heute einen Nachfolger des millionenfach verkauften Einplatinen-Computers auf den Markt.

Er unterscheidet sich von seinem Vorgänger in den folgenden Punkten:

  • 4 statt 2 USB 2.0 Ports
  • 40 statt 26 Pins (GPIO-Header)
  • MicroSD- statt SD-Karten-Slot
  • Gesteigerte Audioqualität (weniger Rauschen)
  • Reduzierter Energiebedarf (um ca. 0,5 und 1 Watt)

Weitere Modifikationen im Vergleich zum Modell B gibt es nicht. Auch der Preis bleibt nahezu unverändert. Bei Amazon ist der Raspberry Pi B+ ab sofort erhältlich erhältlich.

Die bisherige B-Variante wird jedoch weiterhin verkauft werden. Wer umsteigen möchte sollte jedoch wissen, dass bisherige Gehäuse nicht weiter verwendet werden können. Schließlich wurde allein die Anzahl der USB-Slots verdoppelt.

Mehr Performance: Banana Pi

Der Raspberry Pi bekommt leistungsstarke Konkurrenz mit zwei Herzen.

Banana Pi

Der Hersteller von Informations- und Kommunikationstechnik (kurz: IKT) Allnet setzt voll und ganz auf den Erfolg des Welt-bekannten Einplatinen-Computers Raspberry Pi und hat nun seine eigene Kreation entwickelt.

Bestückt ist der Banana Pi ist mit einer ARM7 1Ghz Dual-Core CPU und einer ARM Mali400MP2 GPU. Er verfügt über Gigabit-Ethernet und 1GB DDR3-Speicher.

Darüberhinaus bietet er eine SATA-Schnittstelle zum Anschluss einer externen Festplatte (bis zu 2 Terrabyte) und verfügt über die gleichen GPIOs und das identische Schaltungslayout wie der Raspberry Pi.

Genau wie der RPi soll der Mini-Computer von Allnet ebenso geschmeidig mit Debian Linux arbeiten.

Im Folgenden die genauen Spezifikationen:

  • CPU A20 ARM Cortex™-A7 Dual-Core
  • GPU ARM Mali400MP2
  • 1GB DDR3 (GPU shared Memory)
  • Onboard Storage SD (Max. 64GB)
  • 10/100/1000 MBit Ethernet RJ45
  • HDMI- und AV-Video-Ausgang
  • GPIO(2X13) pin GPIO,
  • UART,I2C bus,SPI bus,
  • CAN bus,ADC,PWM,+3.3v,+5v
  • 3,5 mm Audio Output
  • 5 volt via MicroUSB
  • Zwei USB 2.0 Ports
  • Remote IR (Optional)

Erhältlich ist der Banana Pi bereits ab 69 EUR. Zwar liegt der Preis damit doppelt so hoch wie beim Raspberry Pi, dennoch kann sich die enorme Leistungssteigerung durchaus sehen lassen.

Bild-/Quelle: Allnet