Beta: Speedtest.net ohne Flash

speedtestViele Nutzer haben den Adobe Flash-Player, welcher vermutlich zu den Urgesteinen von interaktiven Webinhalten gezählt werden konnte, längst von Ihrem System verbannt.

Dabei spielt die Plattform eigentlich keine Rolle: Ob Windows, Linux oder macOS. Die Sicherheitsbedenken überwogen mit der Zeit und so mussten Alternativen gefunden werden.

Dank HTML5 und anderer moderner Webtechniken wurde der Flash Player quasi überflüssig und das Internet (zumindest aus Browser-Sicht) wieder ein Stück sicherer.speedtest-banner

Leider hat der wohl populärste Geschwindigkeitstest – speedtest.net – noch lange Zeit auf Flash gesetzt, worauf ich im April eine Alternative vorgestellt habe.

Nun endlich hat der Speedtest-Primus Ookla eine Flash-freie Beta seines Speedtests gestartet. Wer diese gerne testen möchte, der sollte diesem Link folgen.

WLAN-Gastzugang in der FRITZ!Box einrichten

AVM-Fritz-LogoWer über eine AVM FRITZ!Box verfügt und seinen Besuchern gerne die Nutzung seiner DSL-Leitung erlauben möchte, für den könnte der WLAN-Gastzugang in dem beliebten Router eine Möglichkeit darstellen. So können Freunde und Bekannte ihr Smartphone einklinken und somit auch in Mobilfunk-technisch schlecht versorgten Gebieten oder Gebäuden online bleiben.

Innerhalb weniger Minuten hat der Gastgeber einen solchen Zugang erstmalig eingerichtet. Dieses Gastnetz läuft dann quasi parallel zum „Haupt-Netzwerk“ und daran angemeldete Benutzer werden vom Rest des heimischen Netzwerks isoliert. Das heißt, die Besucher können nicht auf private Freigaben, NAS-Server oder ähnliches zugreifen. Sie erhalten lediglich Zugang zum Internet.

Zu finden ist diese Möglichkeit nach der Anmeldung an der FRITZ!Box im Hauptmenü unter WLAN / Gastzugang. Empfohlen wird eine starke WPA2-Verschlüsselung. Ebenso sollten gewünschte Vorgaben hinsichtlich der automatischen Deaktivierung gemacht werden. Zum Beispiel erst dann, wenn der letzte Gast abgemeldet ist.

Dieser Gastzugang ist eigentlich eine feine Sache. Doch auch diesen sollte man nur Freunden zur Verfügung stellen, denen man 100%ig vertraut. Denn letztendlich surfen diese über eure IP-Adresse im Internet. Sollte es also zu irgendwelchen Problemen rechtlicher Natur kommen, wird man sich an euch als Anschlussinhaber wenden.

Dieser Punkt muss auch bedacht werden, wenn man vorhaben sollte sich mit dem Nachbarn die Kosten für den Internetzugang zu teilen. Meine persönliche Haltung dazu: Jeder soll seinen eigenen Anschluss bezahlen, dann gibt es im Falle des Falles auch keinen Nachbarschaftsstreit.

Keine Drosselung bei Unitymedia und Vodafone

unitymedia-logoDie Deutsche Telekom führt ab dem 2. Mai ein Speed-Limit bei Überschreitung einer bestimmten Traffic-Schwelle ein. Dies soll zunächst nur für Neukunden gelten, Bestandskunden werden aber voraussichtlich 2016 nachgezogen.

Das bedeutet je nach DSL-Tarif, dass z.B. ab 75 Gigabyte (GB) Transfervolumen im Monat die Geschwindigkeit auf 384 Kilobit (kbit) pro Sekunde reduziert wird. Das entspricht quasi UMTS-Geschwindigkeit und der Benutzer würde ab dann für ein simples Windows-Update von 50 Megabyte (MB)  fast 20 Minuten Downloadzeit benötigen. Ohne Speed-Limit wäre das normalerweise eine Sache von wenigen Sekunden. Begründet wird der Entschluss mit immer höheren Geschwindigkeiten bei gestiegenem Kostendruck auf der Providerseite.

vodafone-logoDas es auch anders geht hat Unitymedia und Vodafone (via) nun verkündet. Dort distanziert man sich – wie ich finde korrekterweise – von einem derartigen Geschäftsmodell im Breitbandnetz. Dies wäre unter dem Gesichtspunkt immer schnellerer Anbindungen, in der Regel mehr als nur einem Computer pro Haushalt, hochauflösenden (Youtube-)Videos und Spiele-Updates, welche gut und gerne mehrere Gigabyte groß sein können ein Rückschritt und erinnert entfernt an das Kleingedruckte bei Mobilfunktarifen. Mit dem Unterschied, dass diese Politik dort nachvollziehbar und mit dem massiven Netzausbau erklärbar ist.