Probleme mit Vodafone WiFi-Calling? DNS-Server prüfen!

Auch wenn die Netzabdeckung der Mobilfunk-Anbieter mittlerweile einen hohen Standard erreicht hat, so gilt dies nicht zwingend für das Innere von Gebäuden.

Schlechter Empfang sollte auch in Bürogebäuden und dem eigenen Zuhause der Vergangenheit angehören und deshalb hat neben anderen Providern auch Vodafone im Sommer diesen Jahres WiFi-Calling auf den Markt gebracht.

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Grundsätzlich eine sinnvolle Zusatzoption, sofern man über ein unterstütztes Endgerät verfügt. Wenn ihr dennoch Probleme habt und sich keine Verbindung herstellen lässt, solltet ihr unbedingt eure DNS-Einstellungen am Router (z.B. Fritzbox) überprüfen.

Hintergrund: Vodafone Wifi-Calling funktioniert nicht im Ausland, das heißt es wird überprüft, wie (und von wo) eine Verbindung mit dem Dienst über Internet zustande kommt.

Einige User setzen bei der Namensauflösung aus Gründen der Sicherheit und Performance nicht auf die Nameserver des eigenen Internet-Anbieters, sondern weichen auf alternative DNS aus, wie zum Beispiel Google (IP 8.8.8.8 bzw. 8.8.4.4). Sollte das DNS-Resolving über diese Server erfolgen, kann keine Verbindung mit Vodafone Wifi-Calling hergestellt werden.

Ihr könnt nun Netzwerk-übergreifend die DNS-Einstellungen im Router ändern, oder besser, nur an dem Gerät, mit welchem ihr WiFi-Calling nutzen möchtet, folglich eurem Smartphone. Es genügt, dort die in Deutschland stationierten Nameserver eures Internet-Providers zu hinterlegen. Dies lässt sich sowohl unter Android, als auch iOS, problemlos für die entsprechende WLAN-Verbindung bewerkstelligen und sollte eine erfolgreiche Verbindung ermöglichen.

Deutsche Bahn: Kostenloses WLAN bald im Regionalverkehr

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Wie die Deutsche Bahn kürzlich verlauten ließ, sollen bis zum Jahresende sämtliche Züge der ICE-Flotte mit mobilem Internet versorgt sein.

Und wie sieht es bei den Pendlern und Reisenden in Regionalzügen aus? Diese mussten sich bisher mit sehr spartanischen Durchsatzraten hinsichtlich des mobilen Internets begnügen, sofern die Verbindung überhaupt vernünftig zustande kommen konnte.

Doch dies soll sich dank einer WLAN-Initiative der Deutschen Bahn ändern und somit künftig auch die Fahrgäste im Regionalverkehr (immerhin der Großteil der Passagiere) mit adäquaten Datenverbindungen versorgen.

Möglich werden soll dies durch die Bündelung der Mobilfunkdienste der drei großen deutschen Anbieter: T-Mobile, Vodafone und O2. Dieses sogenannte Multi-Provider-System soll laut DB Regio bereits einsatzbereit sein.

Für die Kunden soll der Service kostenlos sein und damit die Qualität im Schienenverkehr steigern. Ein konkreter Zeitpunkt für den Startschuss ist noch nicht bekannt.

Unitymedia mit 400 MBit/s ab 2016

Im nächsten Jahr schaltet Unitymedia nochmals einen Gang zu und bietet passend dazu auch neue Hardware an.

Nachdem man in 2014 mit den 200 MBit/s-Tarifen auf dem Markt kam, soll in 2016 die Marke von 400 MBit/s erreicht werden.

Um diesen Geschwindigkeiten gerecht zu werden wurde ein neues Modem aufgelegt, welches nicht nur hinsichtlich der Technik, sondern auch in Sachen Optik überarbeitet wurde.

Unitymedia-Kabelmodem-Router

Es handelt sich dabei um einen Dual-Band-Router welcher den aktuellen WLAN-Standard 802.11ac (3×3 MIMO) unterstützt und somit dank 5-GHzTechnologie Übertragungsgeschwindigkeiten von bis zu 1.300 Mbit/s im drahtlosen Netzwerk verspricht.

Für Neukunden ist das neue Modem ab sofort erhältlich, Bestandskunden können ab dem nächsten Jahr darauf zugreifen oder sich im Rahmen der Telefon-Komfort-Option eine FRITZ!Box 6490 Cable von AVM sichern.

Amazon spielt Update 1.5 auf das Fire TV

Amazon hat im Rahmen eines Updates für das FireTV-OS über Nacht die Version 1.5 released und spendiert damit einige neue Funktionen.

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So ist der vorhandene USB-Port nun zum Anschluss eines USB-Massenspeichergeräts freigeschaltet worden und lässt euch den raren internen Speicher für heruntergeladene Apps und Spiele erweitern. Amazon liefert auch direkt eine Auswahl geeigneter USB-Speicher mit.

Als zweite große Verbesserung hat Amazon nun die Möglichkeit implementiert, sich über Benutzernamen und Passwort mit einem Hotel-WLAN zu verbinden. Dies ist häufig in unverschlüsselten, öffentlichen Netzwerken erforderlich, wenn die Authentisierung für das Netzwerk in einem Portal vorgenommen wird. Wer sein Fire TV also auf Reisen gerne mitnimmt, dem sollte diese Funktion nützlich erscheinen.

Als dritten Punkt hat man X-Ray auf dem Amazon Fire TV verbaut. X-Ray nutzt Informationen von IMDb, um einen Schauspieler und Musik in einer Szene zu identifizieren, etwas über die Biographie des Schauspielers herauszufinden und mehr. Dazu muss man einfach die Oben-Taste auf der Amazon Fire TV-Fernbedienung drücken.

AirWeb: Der Browser für Apple TV

AirWebWer ein Apple TV sein Eigen nennt und zudem über ein iPad, iPod touch oder iPhone verfügt, der wird über diese Konstellation bestimmt schon mal das Mirroring ausprobiert haben. Praktisch ist dies vor allem, wenn man Freunden und Besuchern schnell mal was zeigen möchte.

Mittels AirPlay lässt sich so das Bild des Telefons oder Tablets auf den heimischen Flachbildschirm übertragen. Leider wird jedoch der Safari-Browser dabei nicht im Vollbild-Modus dargestellt. Selbst im Querformat wird es nicht besser. Das hat somit erhebliche Nachteile bei der Lesbarkeit von Webseiten zur Folge.

Abhilfe schafft hier AirWeb. Dieser kleine Browser nutzt nahezu die komplette Bildschirmfläche und sorgt so für eine erheblich bessere Darstellung. Dabei spielt es keine Rolle, man das Mobilgerät im Hoch- oder Querformat einsetzt. Sogar auf die Darstellung der Adresszeile wurde verzichtet. Die Eingabe der URL erfolgt direkt am iDevice.

Über Gesten lässt sich der Browser steuern, z.B.  scrollen, Seite vor bzw. zurück und zoomen. An letzterem könnte meines Erachtens noch gefeilt werden; so sind währenddessen leichte Ruckler erkennbar. Der Sache tun diese jedoch keinen Abbruch.

AirWeb ist meines Erachtens eine durchaus empfehlenswerte App und der Preis liegt bei gut investierten 89 Cent.

Link zur App