iOS: Speicherung von Website-Passwörtern in Safari wiederherstellen

Der Safari-Browser bietet unter iOS die Möglichkeit, Passwörter im iCloud-Schlüsselbund zu hinterlegen und damit den Login-Prozess zu vereinfachen.

Beim manuellen Login auf einer Website wird folgende Auswahl angeboten:

  • Passwort sichern
  • Später
  • Niemals für diese Website

Letzterer Punkt ist insofern problematisch, als dass man möglicherweise im Nachhinein feststellt, dass man das Passwort vielleicht doch gerne gesichert hätte.

Leider bietet iOS bis zur Version 11 keine Möglichkeit dies rückgängig zu machen.

Es gibt jedoch einen kleinen Workaround:

Geht in die Einstellungen eures Geräts und sucht dort den Punkt „Accounts & Passwörter“. Wählt dann „App- & Website-Passwörter“ und gebt den Passcode ein oder bestätigt euren Fingerabdruck via Touch ID. Ganz unten findet ihr den Punkt „Passwort hinzufügen“. Legt die gewünschte Website, Benutzername und Passwort fest und tippt auf „Fertig“.

Wenn ihr diese angelegte Website das nächste mal besucht und in das Passwortfeld tippt, wird durch euch oberhalb der Tastatur „Passwörter“ angewählt und dann das nachfolgende Menü angezeigt:

iOS-Safari-Passwort

Hier könnt ihr das zuvor gesicherte Passwort auswählen. Der Punkt „Heute“ wandelt sich später in ein Datum um.

App im Test: Countdown Star für iOS

Urlaubszeit. Für viele die schönste Zeit des Jahres, doch möglicherweise auch die Zeit der Trennung zweier Menschen.

Countdown-Star

Um die Restzeit bis zur Rückkehr oder einem beliebigen anderen Ereignis exakt berechnet greifbar zu haben, kann die iOS-App Countdown Star uneingeschränkt empfohlen werden.

Bei den eingerichteten Ereignissen wie z.B. Zeit bis zum Geburtstag, Neujahr, Urlaub und vielem mehr können über einen Schieberegler die verbleibenden Jahre, Monate, Stunden, Minuten und Sekunden angezeigt werden.

Die App ist nur für iOS verfügbar und kann im Appstore für wenig Geld erworben werden. Alternativ gibt es eine werbefinanzierte Variante zum kostenfreien Download.

Die App ist sowohl auf dem iPhone, als auch dem iPad verwendbar und hat im Test auf beiden Geräten überzeugt.

Zum Funktionsumfang gehören laut der Entwicklerwebsite unter anderem folgende Features:

  • Individuelle Ereignisse erstellen
  • Jedes einzelne Ereignis mit eigenem Wallpaper oder Foto personalisieren
  • Ereignisse auf der Apple Watch und im Heute-Widget anzeigen
  • Exakte Ablaufzeit für jedes Ereignis
  • Die Restzeit per Nachricht, E-Mail, WhatsApp und social networks teilen
  • Benachrichtigungen und Zähler-Badge für Favoriteneintrag
  • 15 inkludierte Wallpaper

iOS 9.3 macht PDF-Mediathek in iBooks möglich

pdf-iconEin auf der Keynote vor wenigen Tagen nicht sonderlich erwähntes Feature, aber dennoch von Besitzern, welche ein iPhone und iPad gleichzeitig im Einsatz haben, sehr zu begrüßende Neuerung verbirgt sich nun in der integrierten Bücher-Applikation von iOS 9.3.

Die Rede ist von der iBooks-App, welche es zwar seit  eh und je möglich machte, über iTunes gekaufte Bücher sowohl auf dem einen, als auch auf dem anderen Gerät zu lesen, dies jedoch nicht automatisch für individuell dort abgelegte PDF-Dateien gelten ließ. Dies hat sich nun geändert.

Denn durch die Nutzung der iCloud werden – sofern der Nutzer dies wünscht – die PDF-Dateien automatisch auf den Apple-Servern gespeichert und mit den eigenen Geräten synchronisiert. So ist auf allen Devices stets der gleiche Informationsstand sichergestellt. Gerade für Viel-Nutzer des weit verbreiteten PDF-Formats dürfte mit dieser Funktion ein Meilenstein erreicht werden.

icon_ios93Neben dieser gab es auch diverse weitere iOS-Implementierungen wie beispielsweise einem Nachtmodus, welcher einen Blaulichtfilter realisiert und so ein angenehmeres Lesen am iDevice in den Abend- und Nachtstunden möglich macht. Zudem führte Apple auch gesicherte Notizen ein, um diese bei Bedarf mit einem Passwort und Touch ID vor unerwünschten Blicken zu schützen. Weitere Optimierungen gab es unter der Haube für die Music-, CarPlay- und Health-App.

Scanner Pro von Readdle nun mit OCR-Texterkennung

Aus dem Hause Readdle kommen viele bekannte Productivity-Apps für iOS wie zum Beispiel Documents, PDF Expert, Printer Pro oder Calendars 5.

Zum Sortiment gehört ebenfalls Scanner Pro, welches kürzlich ein umfangreiches Update erfahren hat.

Readdle-Scanner-Pro

So wurden unter anderem eine Perspektivkorrektur eingeführt, um aufgeschlagene Bücher, Zeitschriften oder jedes andere Dokument verzerrungsfrei und durch die verbesserte Farbverarbeitung bestmöglich ablichten zu können.

Ebenfalls wurde eine Workflow-Funktion implementiert, um nach dem Scan bestimmte Arbeitsabläufe zu automatisieren, wie z.B. das Generieren von eMails oder der Upload in die Cloud.

Als zugkräftigste Neuerung kristallisiert sich jedoch die OCR-Funktion heraus. Diese macht es möglich, Texte aus unterschiedlichen Sprachen zu erkennen, um Sie weiter verarbeiten zu können. Zu den Sprachen gehören Englisch, Deutsch, Italienisch, Französisch, Spanisch, Russisch, Portugiesisch, Niederländisch, Türkisch, Polnisch, Schwedisch und Norwegisch.

Einziger Kritikpunkt ist, dass man die Scans nicht als Text-PDF nach iBooks exportieren kann. Gemeint ist, dass die erzeugten PDFs nicht direkt als durchsuchbare PDF gespeichert werden können.

Für bestehende Nutzer enstehen keine zusätzlichen Kosten. Die neuen Funktionen werden kostenfrei via Update zur Verfügung gestellt.

iOS 9.2: VPN via FRITZ!Box wieder möglich

iOS-9-2

Kurz notiert: Seit dem Release von iOS 9.2 vor wenigen Tagen können Besitzer einer FRITZ!Box endlich wieder aufatmen.

Viele Benutzer berichteten nach dem Update auf das Major Release iOS 9 in Foren von Verbindungsproblemen mit dem Virtual Private Network. Genauer gesagt kam der VPN-Tunnel zwar zustande, es floss jedoch nicht erwartet Traffic (insbesondere von und ins Internet). Das Problem wurde von den Usern sehr genau untersucht und der Datenfluss protokolliert.

Es gab unter anderem Spekulationen, dass dies Provider-abhängig sei. So soll zum Beispiel Unitymedia regelmäßig die Datenpakete mit dem Flag ECN 0x3 versehen haben. Dies besagt, dass das Netzwerksegment (angeblich) stark ausgelastet sei und soll mit der aktuelleren Version des IPSec-Protokolls unter iOS 9 die Probleme verursacht haben. Ob nun Unitymedia oder Apple nachgearbeitet hat könnte man noch überprüfen. Aber wie auch immer: zeitlich fällt die Behebung der Probleme mit dem Release von iOS 9.2 quasi zusammen.

Deswegen: Solltet ihr die Funktion wieder gerne nutzen möchten, so steht euch dabei nichts mehr im Wege. Bei mir arbeiten sowohl iPhone als auch iPad jeweils mit iOS 9.2 wieder reibungslos mit dem FRITZ!Box-internen VPN-Server zusammen.

Bei wem der Menüpunkt übrigens nicht an der Oberfläche der FRITZ!Box zu finden ist (häufig bei Provider-spezifischen Images), der sollte folgenden Deeplink einmal ausprobieren und sich dann am Router anmelden:

http://fritz.box/internet/vpn.lua