Samsung macht Trucks quasi durchsichtig

Einen interessanten Ansatz im Sinne der Verkehrssicherheit hat Samsung verfolgt. Jeder kennt das Problem beim Überholen von riesigen und langen LKW, welches insbesondere in Kurvennähe ein nicht unerhebliches Gefahrenpotenzial mit sich bringt.

Hier möchte der südkoreanische Elektronik-Hersteller Abhilfe schaffen und hat eine Lösung vorgestellt, die ebenso simpel wie effektiv sein könnte.

Über eine kabellose Frontkamera werden die Geschehnisse vor dem Truck auf vier Flatscreens übertragen, welche an der Rückseite der Ladefläche befestigt sind.

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Damit soll den hinter dem LKW fahrenden Autos das Überholmanöver erleichtert und das Risiko von plötzlich auftauchendem Gegenverkehr stark reduziert werden.

Noch handelt es sich um einen Prototypen. Ob und wann das Ganze in Serie gehen wird hängt unter anderem von regulatorischen Auflagen ab.

Olixar X2 Pro im Test

Wer auf der Suche nach einem kabellosen Headset mit angenehmem Sound und satten Bass zu einem anständigen Preis ist, der sollte sich das Olixar X2 Pro ruhig einmal zu Gemüte führen.

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Die Marke Olixar dürfte vielen recht unbekannt sein, doch nach einem Test von mehreren Tagen kann ich dieses Headset mit Fug und Recht weiterempfehlen. Dies wird durch die folgenden Features bekräftigt:

Neben einer kabellosen Verbindung via Bluetooth wird auch NFC (Near Field Communication) unterstützt. Auf die althergebrachte Weise kann das Headset auf über ein 3,5mm Klinkenkabel mit dem PC etc. verbunden werden.

Darüber hinaus bietet das Headset selbstverständlich ein integriertes Mikrofon zur Abwicklung von Telefonaten (auch Skype und Facetime). Die Annahme von eingehenden Calls sowie die Steuerung der Musikwiedergabe erfolgt über die auf der rechten Seite angebrachten On-Ear Steuerungstasten. Einmal kurz gedrückt und das nächste oder vorherige Lied ertönt, lange gedrückt reduziert oder erhöht sich die Lautstärke.

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Dank der gepolsterten Ohrmuschel zur Musik-Isolation werden störende Umgebungsgeräusche weitestgehend gut abgeschirmt. Hinsichtlich des Klangs möchte ich bei diesem Produkt nicht von kristallklar sprechen, aber wie schon im Einleitungssatz erwähnt ist er als angenehm zu bewerten. Teurere Headsets können hier sicherlich besser punkten.

Das Headset lässt sich praktischerweise zusammenklappen und auch das Gewicht von ungefähr 165 Gramm ist beim Tragen nicht unangenehm.  Vor dem Hintergrund, dass hier auch noch ein Akku verbaut ist, der bis zu 10 Stunden Spielzeit verspricht sicherlich ein interessanter Aspekt.

Erhältlich ist das Headset z.B. bei MobileFun für ca. 35 EUR.

Amazon spielt Update 1.5 auf das Fire TV

Amazon hat im Rahmen eines Updates für das FireTV-OS über Nacht die Version 1.5 released und spendiert damit einige neue Funktionen.

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So ist der vorhandene USB-Port nun zum Anschluss eines USB-Massenspeichergeräts freigeschaltet worden und lässt euch den raren internen Speicher für heruntergeladene Apps und Spiele erweitern. Amazon liefert auch direkt eine Auswahl geeigneter USB-Speicher mit.

Als zweite große Verbesserung hat Amazon nun die Möglichkeit implementiert, sich über Benutzernamen und Passwort mit einem Hotel-WLAN zu verbinden. Dies ist häufig in unverschlüsselten, öffentlichen Netzwerken erforderlich, wenn die Authentisierung für das Netzwerk in einem Portal vorgenommen wird. Wer sein Fire TV also auf Reisen gerne mitnimmt, dem sollte diese Funktion nützlich erscheinen.

Als dritten Punkt hat man X-Ray auf dem Amazon Fire TV verbaut. X-Ray nutzt Informationen von IMDb, um einen Schauspieler und Musik in einer Szene zu identifizieren, etwas über die Biographie des Schauspielers herauszufinden und mehr. Dazu muss man einfach die Oben-Taste auf der Amazon Fire TV-Fernbedienung drücken.

Intel’s MinnowBoard mit Atom-CPU

Der von der britischen Insel stammende Mini-Computer Raspberry Pi bekommt Konkurrenz, denn Intel hat sich von der Beliebtheit des Scheckkarten-großen Computers mit dem Himbeer-Logo inspirieren lassen und brachte nun selbst einen kleinen Stromsparer heraus.

Auf dem ca. 10,7 x 10,7 cm großen Board werkelt ein Atom E640 32bit-Prozessor mit 1 GHz Taktfrequenz und Hyper-Threading-Technologie. Dieser Prozessor könnte gerade für Nutzer interessant sein, die eine x86-Architektur benötigen. Im Vergleich zu seinem britischen Pendant hat man dem MinnowBoard gleich das doppelte an Arbeitsspeicher spendiert, nämlich genau 1 Gigabyte DDR2-RAM. Des weiteren verfügt der kleine Mini-Computer über 4 MB Flash-Speicher onboard, einen MicroSD-Karten-Slot, einen USB-Port und eine Gigabit-Ethernet-Schnittstelle. Wie man es schon vom RPi kennt, hat auch das MinnowBoard GPIO-pins für experimentier-freudige Programmierer.

Als Betriebssystem kommt die Open Source-Distribution Angstrom Linux zum Einsatz.

Der Preis für das MinnowBoard liegt aktuell bei ca. 150 EUR, das ist ungefähr das vierfache im Vergleich zum Raspberry Pi.

3D-Drucker für unter 500 USD

Das junge StartUp Pirate 3D hat innerhalb kürzester Zeit über die Crowdfunding-Plattform Kickstarter fast fünf mal soviel Kapital eingesammelt als erhofft. Damit kommen sie ihrer Idee, einen auch für Privathaushalte erschwinglichen 3D-Drucker für unter 500 USD in Serie produzieren zu lassen, immer näher.

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Das Gerät wurde auf den Namen The Buccaneer getauft und soll in gebürstetem Aluminium daherkommen. Die äußeren Maße werden den Angaben zufolge bei 25 x 25 x 35 cm liegen. Es können mit dem Buccaneer Druckerzeugnisse von bis zu 15 x 10 x 12 cm angefertigt werden.

Die Genauigkeit wird mit 100 Mikrometern (µm) beziffert. Ein µm entspricht 0,001 mm. Somit ergibt sich ein Toleranzbereich von 0,1 mm. Als Material kommt ein 1,75 mm PLA-Strang zum Einsatz. PLA steht dabei für Polylactide.

Bereits ab Dezember 2013 soll die Auslieferung der ersten Geräte beginnen. Weitere Informationen sind auf Pirate3D.com erhältlich.