Robert Koch-Institut veröffentlicht Corona-Datenspende-App

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat nun eine App veröffentlicht, welche Daten von Wearables, also Fitnessarmbändern und Smartwatches, liefern soll.

So können Hinweise auf Symptome einer Infektion mit COVID-19 (Coronavirus SARS-CoV-2) erfasst und ausgewertet werden.

Corona-Datenspende-App

Die sog. Datenspende erfolgt dabei freiwillig und pseudonymisiert.

Laut RKI handelt es sich es sich bei den Daten um Angaben zu:

  • Geschlecht
  • Alter in 5-Jahres-Schritten
  • Gewicht in 5 kg-Schritten
  • Körpergröße in 5 cm-Schritten
  • Gesundheits- und Aktivitätsdaten zum Schlafverhalten, Herzfrequenz und Körpertemperatur
  • Postleitzahl

Das Vorgehen und den Zweck der Datenspende beschreibt das RKI wie folgt:

„Die Algorithmen hinter der Corona-Datenspende erkennen Symptome, die unter anderem mit einer Coronavirus-Infektion in Verbindung gebracht werden. Dazu gehören etwa ein erhöhter Ruhepuls und ein verändertes Schlaf- und Aktivitätsverhalten. Die gespendeten Daten werden ausschließlich für wissenschaftliche Zwecke verwendet. Nach sorgfältiger Aufbereitung fließen die Daten in eine Karte, die die Verbreitung von möglicherweise infizierten Personen bis auf die Ebene der Postleitzahl visuell darstellt. Diese Karte soll regelmäßig aktualisiert und auf dieser Webseite veröffentlicht werden.“

Es sei ausdrücklich darauf hingewiesen, dass sich mittels dieser App kein Corona-Test durchführen lässt.

Sowohl im App Store von Apple, als auch im Google Play Store steht die App zum Download bereit.

Quelle: RKI

Top 10: Die Google-Suchtrends des Jahres 2014

Der Branchenprimus Google hat auch für 2014 wieder die Top-Charts der Suchbegriffe veröffentlicht, welche die Nutzer in diesem Jahr am häufigsten verwendet haben.

  1. WM 2014
  2. Michael Schumacher
  3. iPhone 6
  4. ImmobilienScout24
  5. BSI Sicherheitstest
  6. Robin Williams
  7. Dschungelcamp 2014
  8. Conchita Wurst
  9. Kicktipp
  10. Ebola

Die meisten Suchen sind durchaus nachvollziehbar, über die ein oder andere Platzierung habe ich mich persönlich dann doch etwas gewundert.

GPS-Probleme beim Nexus 7 behoben

Google hat gestern damit begonnen, die aktuelle Version seines Nexus 7 Tablets mit einem Update zu versorgen. Damit sollen unter anderem Probleme mit dem GPS-Empfänger behoben werden.

Diese traten vor allem dann auf, wenn mit mehreren Apps auf das Ortungssystem zugegriffen wurde. Nach wenigen Minuten quittierte das System daraufhin seinen Dienst. Nur durch einen Neustart war die Weiterverwendung des GPS-Moduls möglich.

Darüber hinaus soll mit dem Patch auch ein Fehlverhalten des Touchscreens ausgemerzt werden. Viele Benutzer berichteten von Doppel-Tipps oder sog. Phantom-Berührungen, bei denen an der falschen Stelle des Bildschirms eine Eingabe registriert wurde.

Die 2013er Version des Nexus 7 soll ab Ende nächster Woche im deutschen Handel erhältlich sein.

Google-Alternative: DuckDuckGo

Seit dem Bekanntwerden der Überwachungs-Programme von verschiedenen Geheimdiensten wie CIA, NSA etc. durch den Whistleblower Edward Joseph Snowden, machen sich immer mehr Benutzer Gedanken um Ihre Privatsphäre im Netz. Während Cloud-Anbieter sinkende Nutzer- und damit Umsatzzahlen befürchten, sorgen die Begrifflichkeiten PRISM, Tempora, und Co. für einen Besucherzuwachs bei Datenschutz-orientierten Diensten.

GoogleLogo

Es ist bekannt, dass zum Beispiel der Primus unter den Suchmaschinen u.a. den Suchverlauf speichert, Cookies setzt, Geräte-übergreifende Verknüpfungen anlegt und vieles mehr. Was auf den ersten Blick nach einem Komfort für die Benutzer aussieht, birgt auf der anderen Seite die Gefahr, dass sog. Bewegungsprofile erstellt werden können. Sowohl hinsichtlich der Interessen im Netz, als auch im Real Life durch die Ortungsfunktionen bei Smartphones.

DuckDuckGo

Genau hier möchte die Google-Alternative DuckDuckGo ansetzen. Nach eigenen Aussagen speichert diese weder die IP-Adressen ihrer User, noch legt sie Cookies auf deren Geräten ab. Zwar gibt auch DuckDuckGo auf Anfrage von Behörden bestimmte Daten heraus, da jedoch keine Benutzer- oder Geräteinformationen gespeichert werden, beschränkt sich die Preisgabe von Informationen auf ein Minimum.

DuckDuckGo ist übrigens die Standard-Suchmaschine des Webbrowsers Midori, welcher unter Raspbian „wheezy“ für den Raspberry Pi integriert ist.

WhatsApp dementiert Google-Übernahme

whatsapp-iconDer Instant Messaging-Dienst WhatsApp weist die vor wenigen Tagen aufgekommenen Verkaufsgerüchte zurück. Entgegen dem, was am Wochenende bei Digital Trends zu lesen war (Artikel vom 07.04.2013), steht WhatsApp Inc. derzeit wohl nicht mit Google im Gespräch.

So berichtet es AllThingsD und beruft sich auf ein Interview mit dem Leiter des WhatsApp Business Developments.