iPhone: Akkutausch zur Beschleunigung

Im Rahmen der zwar seit Jahren diskutierten, jedoch bis dato unbestätigten Verlangsamung von iPhones, wurde nun von Apple in einem offenen Brief die bislang gefühlte Entschleunigung von älteren iPhones dargelegt.

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Hintergrund der Leistungssenkung sind die verbauten Lithium-Ionen-Akkus, welche naturgemäß im Rahmen der Alterung nicht mehr die anfängliche Leistung zur Bedienung von Lastspitzen zur Verfügung stellen können.

Das Energiemanagement von iOS regelt bei entsprechendem Akkuzustand die Leistung bzw. Geschwindigkeit des iPhones herunter und dies führt folglich zu einer Entschleunigung des Smartphones. Problematisch gesehen wird dies durch Verbraucherschützer, da dieses Verhalten für Nutzer intransparent ist.

Aufgrund der breiten Kritik bietet Apple nun für alle qualifizierten iPhones (ab iPhone 6) einen vergünstigten Akkutausch bis Ende 2018 an.

Der Preis liegt bei 29 EUR für die reine Austauschleistung und kann über den Apple-Account initiiert werden. Alternativ ist der Akkutausch in einem Apple Store möglich und kann so im besten Fall am gleichen Tag erfolgen.

Probleme mit Vodafone WiFi-Calling? DNS-Server prüfen!

Auch wenn die Netzabdeckung der Mobilfunk-Anbieter mittlerweile einen hohen Standard erreicht hat, so gilt dies nicht zwingend für das Innere von Gebäuden.

Schlechter Empfang sollte auch in Bürogebäuden und dem eigenen Zuhause der Vergangenheit angehören und deshalb hat neben anderen Providern auch Vodafone im Sommer diesen Jahres WiFi-Calling auf den Markt gebracht.

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Grundsätzlich eine sinnvolle Zusatzoption, sofern man über ein unterstütztes Endgerät verfügt. Wenn ihr dennoch Probleme habt und sich keine Verbindung herstellen lässt, solltet ihr unbedingt eure DNS-Einstellungen am Router (z.B. Fritzbox) überprüfen.

Hintergrund: Vodafone Wifi-Calling funktioniert nicht im Ausland, das heißt es wird überprüft, wie (und von wo) eine Verbindung mit dem Dienst über Internet zustande kommt.

Einige User setzen bei der Namensauflösung aus Gründen der Sicherheit und Performance nicht auf die Nameserver des eigenen Internet-Anbieters, sondern weichen auf alternative DNS aus, wie zum Beispiel Google (IP 8.8.8.8 bzw. 8.8.4.4). Sollte das DNS-Resolving über diese Server erfolgen, kann keine Verbindung mit Vodafone Wifi-Calling hergestellt werden.

Ihr könnt nun Netzwerk-übergreifend die DNS-Einstellungen im Router ändern, oder besser, nur an dem Gerät, mit welchem ihr WiFi-Calling nutzen möchtet, folglich eurem Smartphone. Es genügt, dort die in Deutschland stationierten Nameserver eures Internet-Providers zu hinterlegen. Dies lässt sich sowohl unter Android, als auch iOS, problemlos für die entsprechende WLAN-Verbindung bewerkstelligen und sollte eine erfolgreiche Verbindung ermöglichen.

Commodore meldet sich mit Smartphone PET zurück

Wer damit groß geworden ist, dem sind die in den 80er und 90er Jahren  erschienenen Computer C64 und Amiga des Herstellers Commodore mit Sicherheit noch ein Begriff.

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Ungeachtet der historischen Entwicklungen im Unternehmensumfeld und den Fortführungen der Markennamen sollte nicht unerwähnt bleiben, dass Commodore zur Spitzenzeit mit 25% Marktanteil Ende 1983 sogar weit vor z.B. Apple. Hewlett Packard und IBM lag.

Nachdem es nun viele Jahre relativ ruhig um Commodore und Co. war ist es umso erfreulicher zu hören, dass man nun den Schritt gewagt und sein erstes Smartphone welches auf „PET“ hört vorgestellt hat. Ob die Namensgebung eventuell auf den PET 2001 zurückzuführen ist? Dieser Rechner war nämlich der weltweit erste, von Commodore hergestellte, PC komplett in betriebsbereiter Ausführung, sprich mit Gehäuse, Netzteil, Tastatur, Monitor und Massenspeicher.

Wobei man an dieser Stelle sagen muss, dass der heutige Hersteller Commodore Business Machines nichts mit dem ursprünglichen Amiga-Hersteller Commodore International gemein hat.

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Doch nun zum Smartphone selbst. Es wird mit vorinstalliertem Android 5.0 Lollipop samt C64- und Amiga-Emulatoren ausgeliefert. Dies verspricht die Ausführung von 8- und 16-Bit-Software mit den  Erweiterungen .d64 und .adf.

 Die Hardware betreffend ist die Ausstattung wie folgt:

  • 5.5’’ Full HD 1920×1080 IPS OGS Display
  • 3.000 mAh Akku
  • Dual-SIM
  • Octa-core 1,7 GHz 64 bit CPU
  • Mali-T760 OpenGL ES 3.1 GPU
  • 16 GB oder 32 GB eingebauter Speicher
  • Um 32 GB erweiterbar mittels MicroSD-Karte
  • 2 GB RAM bei 16 GB-Variante
  • 3 GB RAM bei 32 GB-Variante
  • 8 MP Frontkamera
  • 13 MP Kamera auf der Rückseite
  • 3,5 mm Audioanschluss, MicroUSB
  • Gyro-, Lichtsensor, Kompass etc.
  • 4G (LTE), WiFi, Bluetooth, A-GPS
  • FM-Radio

Erhältlich ist das Smartphone neben den beiden Speichervarianten (16/2 bzw. 32/3 GB) jeweils in den Farben „fine black“ und „bright white“ und liegt preislich bei 289 EUR für die kleinere und 349 EUR für die größere Version zzgl. Versandkosten.

Link zur Herstellerseite

Apple’s Trade-in nun auch in Deutschland möglich

Es ist nun auch bei uns soweit. Im Rahmen des iPhone Wiederverwendungs- und Recyclingprogramms von Apple ist es ab sofort möglich, das alte Smartphone in Zahlung zu geben und sich den Kaufpreis auf ein neues iPhone oder iPad anrechnen zu lassen.

Hierfür wird nun, nachdem es das Programm in den USA bereits seit längerem gibt, auch auf den deutschsprachigen Store-Seiten mit folgendem Slogan geworben: „Hol dir eine Gutschrift, wenn du ein qualifiziertes iPhone, iPad oder ein ausgewähltes Smartphone eines anderen Herstellers recycelst.apple_store_kurfuerstendamm

Was sich aber genau hinter den Begriffen qualifiziert und ausgewählt verbirgt, lässt man online jedoch offen. Da hilft wohl nur ein Besuch im Store selbst. Es spricht aber ja nichts dagegen, sich vorher unverbindlich einen Überblick darüber zu verschaffen, was die einschlägigen Verkaufsportale für das gebrauchte Gerät noch zahlen würden. Dann hat man zumindest ad hoc eine Hausnummer.

Das iPhone ist nun 7 Jahre alt

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Heute vor sieben Jahren startete Apple mit dem Verkauf seines ersten Smartphones in den USA.

Das Gerät war im Gegensatz zu heute nur mit einem Datentarif des amerikanischen Mobilfunkanbieters AT&T zu haben. Doch trotz des hohen Preises wurde Steve Jobs Vorstellung von einem Smartphone zum Kassenschlager und vor den Stores bildeten sich lange Schlangen.

Denn im Vergleich zur Konkurrenz wollte man sich stark von den bis dato erhältlichen Blackberry-Geräten, Palms usw. abheben. Auffälligstes Merkmal dürften wohl die nicht vorhandene starre Tastatur und die ausgeklügelten Software-Features gewesen sein. Der Touchscreen – für welchen kein Stylus von Nöten war – begeisterte die Massen.

In Deutschland war das iPhone dann ab November erhältlich.

Interessant und amüsant zugleich ist die Keynote des ersten iPhone. Diese Präsentation wurde von Steve Jobs im Januar 2007 gehalten.