• IoT: Angriffe auf das Internet der Dinge

    Wenn man die seit längerem andauernde euphorische Berichterstattung nach dem digitalen Wandel verfolgt, so begegnet uns damit zwangsläufige auch die avisierte Vernetzung von gewohnten Gegenständen. Das sogenannte Internet of Things.

    Gemeint sind damit Dinge des täglichen Gebrauchs: Autos, Steckdosen, Thermostate im Heizungsbereich, Küchengeräte, Waschmaschinen und vieles mehr.

    Die Benutzer sollen es bei der Einrichtung und Benutzung (gerade von unterwegs) so einfach wie möglich haben. Jederzeit Zugriff auf das eigene Zuhause Smart Home und die Versorgung mit Informationen. Das dies mitunter zulasten der Sicherheit geht, haben Vorfälle in der Vergangenheit bereits gezeigt.

    So konnten Angreifer beispielsweise Zugriff auf die Hausautomatisierung bzw. die Steuerung der Zentralheizung erlangen.

    Doch der technologische Fortschritt macht nicht vor Haushaltsgeräten halt, vielmehr geht die Technik weiter und soll zukünftig verstärkt in medizinischen Apparaturen wie Herzrhythmus-Sensoren verbaut werden. Der Vorteil liegt klär auf der Hand: Einfacheres Auslesen und Justieren für den Arzt und somit kürzere Behandlungszeiten und günstigere Kosten – verglichen mit aufwändigen Eingriffen.

    Eigentlich sollte man meinen, dass insbesondere diese lebenswichtige Elektronik besonders gegen Angriffe geschützt sei. Wie nun bei heise Security zu lesen war, ist es einem Forscherteam aus Südkorea jedoch gelungen, diesen Sensor bei einem Herzschrittmacher mit simplen Laserstrahlen zu täuschen. Es wurden somit Herzschläge registriert, obwohl das Gerät nicht mit einem Menschen in Verbindung stand.

    Einen weiteren Versuch hat man mit einer Infusionspumpe unternommen, bei welcher der Sensor mit Infrarotstrahlen manipuliert werden konnte. Das Gerät hat keinen Durchfluss mehr erkennen können und wertete die Tropffrequenz somit gegen Null aus. Die Folge war ein Erhöhen auf das Maximum, was für einen Patienten tödlich ausgehen könnte.

    Die potenziellen Angriffsszenarien stellte der südkoreanische Forscher Yongdae Kim laut heise Security am Montag bei einem Vortrag auf der Konferenz Usenix Enigma vor. Er unterteilte die Angriffsflächen in drei Klassen:

    1. Beeinflussung der vom Sensor zu erkennenden Signalart
    2. Flutung des Sensors mit Signalen, für welche er nicht geschaffen wurde
    3. Angriff auf die Verbindung zwischen Sensor und Embedded System

    Übrigens konnte er durch Beschallung des Sensors einer Drohne diese ebenfalls Absturz bringen. Verglichen mit den obigen Szenarien aber womöglich noch die harmloseste Variante.

    Das ganze zeigt, dass Hersteller von IoT-Devices vor lauter Euphorie nicht die Sicherheitsaspekte – also u.a. die Verschlüsselung der Datenübertragung zur IoT-Cloud oder Sensor-Security – außer Acht lassen dürfen und auch Verbraucher immer kritisch hinterfragen sollten, wie es um die Sicherheit der eingesetzten/einzusetzenden Geräte im “Internet of Things” bestellt ist.

  • NES: Nintendo Classic Mini kommt

    NES-mini

    Da werden für so manchen alte Erinnerungen der 80er Jahre wieder wach.

    Denn am 11. November 2016 bringt Nintendo einen großen, alten Klassiker im kleinen Formfaktor auf den Markt.

    Auf dem Mini-NES (Nintendo Entertainment System) sind 30 Spiele vorinstalliert. Einen Schacht um die bekannten Spiele-Kassetten einzustecken sucht man jedoch vergebens. Ebenso wird es keine Internet-Verbindung geben.

    Mit dem inkludierten HDMI-Kabel lässt sich das System direkt an einen hochauflösenden Fernseher anschließen. Im Lieferumfang enthalten ist natürlich auch der bekannte Controller, welcher sich auch zum zocken von NES-Titeln für Virtual Console einer Wii U oder Wii nutzen lässt. Darüber hinaus wird ein USB-Kabel zur Stromversorgung mitgeliefert, den nötigen Adapter muss man jedoch zusätzlich erwerben.

    Der Preis des Systems soll bei ca. 70 EUR liegen.

    Zum fest installierten Spieleumfang gehören:

    • Balloon Fight
    • Castlevania II: Simon’s Quest™
    • DOUBLE DRAGON II: THE REVENGE
    • FINAL FANTASY®
    • GRADIUS™
    • Kirby’s Adventure
    • Metroid
    • Punch-Out!! Featuring Mr. Dream
    • Super Mario Bros.
    • Tecmo Bowl™
    • BUBBLE BOBBLE
    • Donkey Kong
    • Dr. Mario
    • Galaga™
    • Ice Climber
    • Mario Bros.
    • NINJA GAIDEN®
    • StarTropics
    • Super Mario Bros. 2
    • The Legend of Zelda
    • Castlevania™
    • Donkey Kong Jr.
    • Excitebike
    • GHOSTS‘N GOBLINS™
    • Kid Icarus
    • MEGA MAN™ 2
    • PAC-MAN™
    • SUPER C™
    • Super Mario Bros. 3
    • Zelda II: The Adventure of Link
  • Samsung macht Trucks quasi durchsichtig

    Einen interessanten Ansatz im Sinne der Verkehrssicherheit hat Samsung verfolgt. Jeder kennt das Problem beim Überholen von riesigen und langen LKW, welches insbesondere in Kurvennähe ein nicht unerhebliches Gefahrenpotenzial mit sich bringt.

    Hier möchte der südkoreanische Elektronik-Hersteller Abhilfe schaffen und hat eine Lösung vorgestellt, die ebenso simpel wie effektiv sein könnte.

    Über eine kabellose Frontkamera werden die Geschehnisse vor dem Truck auf vier Flatscreens übertragen, welche an der Rückseite der Ladefläche befestigt sind.

    samsung-safety-truck

    Damit soll den hinter dem LKW fahrenden Autos das Überholmanöver erleichtert und das Risiko von plötzlich auftauchendem Gegenverkehr stark reduziert werden.

    Noch handelt es sich um einen Prototypen. Ob und wann das Ganze in Serie gehen wird hängt unter anderem von regulatorischen Auflagen ab.

  • Konsolen-Klassiker online spielen

    Das selbsternannte Internet-Archiv Archive.org ist ursprünglich dadurch bekannt geworden, regelmäßige Momentaufnahmen sämtlicher Webseiten für immer und ewig festzuhalten. Getauft wurde der Dienst seinerzeit auf den Namen Wayback Machine und ist auch heute noch darunter zu finden.

    Nun hat man neues Terrain betreten, nämlich das Archivieren von Videospielen der 70er und 80er Jahre. Dabei können diese nicht nur betrachtet, sondern auch gespielt werden.

    playing_atari_2600

    Realisiert wurde der Emulator auf Basis von JavaScript MESS. Er wird direkt im Browser ausgeführt und man kommt dabei gänzlich ohne zusätzliche Plug-ins oder Add-ons aus. Lediglich auf den Ton muss man (bis dato) verzichten.

    Abgedeckt werden bislang die fünf Konsolen Atari 2600, das Atari 7800 ProSystem, ColecoVision, Magnavox Odyssey 2 und Astrocade.

    Wem also ab und zu der Sinn nach nostalgischen Minispielen steht, der sollte im sogenannten Console Living Room unbedingt mal vorbei schauen.

    Bildquelle: Archive.org